Spielotheken-Überfall: Junge Männer trugen Machete und Mundschutz

Schwalmstadt. Einen bewaffneten Überfall auf eine Spielothek in Schalmstadt-Ziegenhain meldet die Kriminalpolitzei. Drei unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag eine Angestellte gezwungen, Geld aus der Kasse herauszugeben.

Einer der Männer soll mit einer Machete gedroht haben, zwei hatten silberfarbene Pistolen, so der Polizeibericht.

Die drei Männer betraten die Spielothek in der Landgraf-Philipp-Straße in Höhe des Alleeplatzes gegen 1.30 Uhr und forderten die zwei anwesenden Gäste auf, sich auf den Boden zu legen, berichtet die Polizei.

Zwei Täter blieben bei den Gästen, der dritte zwang die 27-jährige Angestellte mit vorgehaltener Pistole, zur Kasse zu gehen. Dort forderte er sie auf, das Geld in eine dort vorhandene schwarze Geldtasche zu füllen.

Dann raubten sie noch die Handys der 27-Jährigen und eines Gastes. Vor dem Verlassen der Spielothek riss einer der Unbekannten das Telefonkabel aus der Wand. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben:

Der erste Täter, der auch als als Wortführer auftrat, ist zwischen 16 und 22 Jahren alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Bekleidet war er mit einer dunklen Winterjacke mit einer wollbesetzten Kapuze, die er tief ins Gesicht gezogen hatte. Er trug er eine dunkle Hose und ältere Turnschuhe mit Karoaufnähern. Maskiert war er mit einem weißen Mundschutz, vermutlich aus dem Medizinbereich. Bewaffnet war er mit einer silbernen Pistole.

Der zweite Täter soll ebenfalls zwischen 16 und 22 Jahren alt sei, Größe 1,75 Meter bis 1,80 Meter. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine dunkle Hose. Als Maskierung diente hier ebenfalls ein weißer Mundschutz, bewaffnet war er mit einer silbernen Pistole.

Der dritte Mann, der eine 50 Zentimeter lange Machete bei sich hatte, wird ebenfalls als 16- bis 22-Jähriger beschrieben, auch er trug dunke Kleidung sowie vermutlich eine helle Strickmütze.

Die Polizei vermutet, dass alle drei Deutsche sind, sie sprachen akzentfrei.

Über die Höhe des Geldbetrags gibt es noch keine Angaben.

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Homberg unter Tel. 05681-7740. (aqu)

Ein Video folgt im Laufe des Tages.

Quelle: HNA

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