340 Sportler gingen ins Rennen

Celticman-Triathlon in Borken kam super an

Es sieht aus, als wollten sie übers Wasser laufen: Beim Celticman-Triathlon an der Stockelache bei Borken gingen 340 Sportler an den Start. Fotos:  Kasiewicz (2) / Brandau (2)

Borken. Ein größeres Kompliment hätte Sportler Fabian Pretz den Veranstaltern des Celtic Triathlons gar nicht machen können: „Das ist ja hier wie beim Iron Man", hatte der Jesberger am Sonntag beim Wettbewerb an der Borkener Stockelache gestaunt.

Und mit diesem Satz den Organisatoren Rüdiger Krahe und Marcel Krug eine große Freude bereitet: „Das ist ein echter Ritterschlag für uns“, freute sich Krahe.

Ironman ist Maß aller Dinge

Für alle Nichtsportler, die sich fragen, wie ein solcher Satz einzuordnen ist: Ein Iron-Man-Wettbewerb ist das Non plus Ultra, also das Maß aller Dinge. „Wenn jemand so etwas sagt, löst das Gänsehautfeeling aus“, sagt Krahe.

Aber auch ohne permanentes Gänsehaut-Gefühl ist das Organisationsteam rundum zufrieden mit dem zweiten Celticman-Triathlon, bei dem am Sonntag 340 Sportler an den Start gingen und 45 Helfer vor und hinter den Kulissen im Einsatz waren.

Das Ganze sei viel Arbeit, aber auch ein großes Vergnügen gewesen, wie Marcel Krug aus Zimmersrode am Montag betonte. Das Vergnügen aber sah der 32-Jährige erst am Tag nach der Veranstaltung, denn am Sonntag selbst, sagt er, habe er den „absoluten Tunnelblick“ und keinerlei Zeit für Schwätzchen und Betrachtungen aller Art gehabt. „Der Wettkampf sollte ja laufen - da steht man unter Dauerstrom.“ Es wird noch ein paar Tage dauern, bis Krug den Stecker ziehen kann, um runterzufahren. In den Tagen nach der Veranstaltung müssen die Absperrgitter weg geräumt, die Zielteppiche mit dem Hochdruckreiniger gesäubert und 1000 andere Dinge erledigt werden.

Doch all das, berichtet Marcel Krug, der die Veranstaltung zusammen mit seinem Freund Rüdiger Krahe, seinem Bruder André und seiner Mutter Karin organisiert, gingen leicht von der Hand.

„Es war einfach extrem harmonisch“, sagt Krug, der auch mit der Starterzahl zufrieden ist: Der Celticman-Triathlon sei eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Nordhessen.

Dass 340 Sportler gemeldet waren - 135 allein in der Volksdistanz - wertet er als Erfolg: Immerhin sei die Konkurrenz groß gewesen, denn in Roth bei Nürnberg fand zeitgleich die erste deutsche Langdistanz-Veranstaltung statt.

Ob der Celticman-Triathlon in zwei Jahren wieder stattfinden wird, wollten die Veranstalter am Montag allerdings nicht fest zusagen: „Das müssen wir erst mal sacken lassen und schauen, wo wir in zwei Jahren stehen“, sagt Krug.

Dennoch aber scheint eine Wiederholung nicht ausgeschlossen zu sein: „Man wird auf jeden Fall weiter von uns hören“, kündigt Rüdiger Krahe an. Dieser Satz wird den Triathleten in der Region garantiert Freude machen. SPORT

Quelle: HNA

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