Neujahrsempfang mit Generalsekretärin Nicola Beer als Gastrednerin in Homberg

FDP spricht sich Mut zu

Sehen optimistisch in die Zukunft: Von links Heinz Engelhardt (FDP Homberg), Nils Weigand (FDP-Kreisvorsitzender) und Nicola Beer (FDP-Generalsekretärin). Fotos: Ehl-von Unwerth

Homberg. Kritische, besonders aber motivierende Töne dominierten gestern beim Neujahrsempfang des FDP-Stadtverbandes Homberg und der FDP Schwalm-Eder. Im prall gefüllten Saal des Hotels Stadt Cassel waren viele Gäste aus Politik und Wirtschaft zu Gast, an der Spitze FDP-Generalsekretärin Nicola Beer.

Zunächst startete aber FDP-Kreisvorsitzender Nils Weigand mit einem kurzen Rückblick auf das „für die FDP verheerende Jahr 2013“. Er rief dazu auf, einen Neuanfang zu starten und zu beweisen, dass „die FDP lebt“. Die positive Tendenz in den vergangenen Wochen zeige bereits, dass sich die Menschen noch für die Liberalen interessierten.

Das machte Gastrednerin Nicola Beer mit einem Augenzwinkern vor Ort ganz praktisch daran fest, dass auch in Homberg hinsichtlich des Besucheransturms zur FDP-Veranstaltung zusätzlich Stühle in den Saal hineingetragen wurden.

„Wir müssen in großen Fragen als Europäer zusammenstehen - und zugleich auf kommunaler Ebene Freiräume für die Menschen eröffnen.“

In diesem Sinne verfolgten die Liberalen vehement das Ziel eines Wiedereinstiegs in den Bundestag im Jahr 2017, versicherte Beer. Hinsichtlich des zurückliegenden Wahldebakels schmerze grundsätzlich weniger der Verlust an der Beteiligung der Bundesregierung als vielmehr der Vertrauensverlust vieler Menschen. Gerade jene Menschen seien jedoch die Basis, von der aus ein Neuaufbau organisiert werden müsse. Amüsant finde sie die Taktik anderer Parteien, die derzeit „heimatlose Liberale“ umschwärmten „wie der Wolf das Rotkäppchen“. Doch wie man wisse, habe es „am Ende den Wolf zerlegt, nicht das Rotkäppchen“, sagte Beer.

Um Wähler zurückzugewinnen, setze sie verstärkt auf liberale Werte wie „Freiheit zur Verantwortung“. Damit solle den Menschen insbesondere mehr Handlungs-, Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum eröffnet werden.

Die FDP traue den Menschen zu, aus eigener Kraft ihre Gesellschaft mit zu gestalten, so Beer. Grundsätzlich wolle die FDP auf allen Ebenen eine solide, bürgernahe Politik betreiben: „Wir müssen in großen Fragen als Europäer zusammenstehen - und zugleich auf kommunaler Ebene Freiräume für die Menschen eröffnen.“

Quelle: HNA

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