Grundschulkinder brachten ihren Waldlehr- und Erlebnispfad auf Vordermann

Springen wie ein Hase

Hier kann man ausprobieren, wie weit die Tiere des Waldes springen. Auch die Tiertafeln samt Holzpfählen wurden von Kindern und Eltern durch neue ersetzt. Bendix, Torben, Moritz, Johanna und Jennifer (kleines Bild von links) zeigen ein Exemplar. Foto:  nh

Röhrenfurth. Der Einsatz für Natur und Umwelt steht ganz vorn auf dem Stundenplan der Kinder an der Röhrenfurther Wolfgang-Fleischert-Schule. Jetzt brachten die Jungen und Mädchen mit Hilfe fleißiger Eltern die Stationen des schuleigenen Waldlehr- und Erlebnispfades im nahe gelegenen Wald auf Vordermann.

In Absprache mit Förster Werner und nach abgeschlossenen Holzrückarbeiten trafen alle Kinder mit Arbeitshandschuhen und viel Tatendrang an der Tierweitsprunggrube ein, wo Kinder sportlich die Tiere des Waldes erkunden können. Nachdem sie sich ihre Arbeit aufgeteilt hatten, füllte eine Gruppe die Sprunggrube mit Rindenmulch. Sie tauschten zudem die alten Tiertafeln durch neue aus und schlugen die benötigten Holzpfähle ein. Anschließend konnten die Jungen und Mädchen gleich ausprobieren, ob sie so weit springen können wie ein Fuchs oder ein Hase.

Andere Kinder erneuerten Hinweistafeln und Tiersteckbriefe und setzten mit Hilfe von Eltern Holzpfähle am Wegesrand. Eine weitere Gruppe erneuerte den Fühlpfad mit Tannenzapfen, Reisig und frischem Moos. Große Arbeit leisteten die Erstklässler. Sie säuberten die Waldwege von Ästen und Steinen, die den Rundweg versperrten.

Der Waldlehr- und Erlebnispfad ist nun wieder sicheren Fußes erreichbar. Er befindet sich auf halber Strecke in Richtung Tierpark Rose in Röhrenfurth. Fast alle Stationen sind von Kindern der Grundschule seit 2004 entwickelt, aufgebaut und instand gehalten worden. (asz)

Quelle: HNA

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