Aus der Wirtschaft: VR-Bank Hessenland sieht sich für den ländlichen Raum zuständig – Positive Bilanz

Ein stabiler Faktor in der Region

Zufrieden mit der Bilanz: von links Vorstandsmitglieder der VR-Bank Hessenland Helmut Euler, Ralph Kehl und Werner Braun sowie Marktbereichsleiter Thomas Fischer. Foto:  Schittelkopp

Schwalm. Die VR-Bank Hessenland wächst und wächst, das machte der Vorstand in seiner Jahresbilanz 2013 deutlich. Das Kundenvolumen stieg um 92 Millionen Euro auf insgesamt 2,3 Milliarden Euro an. „Das ist überdurchschnittlich“, sagte Vorstandsvorsitzender Helmut Euler.

40 600 Mitglieder verzeichnet die Genossenschaftsbank mittlerweile. 264 Mitarbeiter in den 28 Geschäftsstellen zwischen Cölbe, Feldatal und Schwalmstadt betreuen 60 000 Kunden. „Wir sehen uns als Bank des ländlichen Raums an“, sagte Euler. Der Erfolg der VR-Bank repräsentiert seiner Ansicht nach, wie es der Region wirtschaftlich geht. Der Bankvorstand sieht die wirtschaftliche Situation der Region in guter und robuster Verfassung. Die VR-Bank selbst verfügt mittlerweile über 130 Millionen Euro Eigenkapital. „Wir müssen auch mal Wind von vorn aushalten können“, sagte Vorstandsmitglied Ralph Kehl dazu.

Euler sprach von einem historisch niedrigen Zinsniveau, das derzeit herrscht: „Daran werden wir uns gewöhnen müssen.“ Für alle Sparer ist das schlecht. „Vorzüge hat das für die, die investieren – sei es in den Bau eines Eigenheims oder ins Gewerbe.“

So erreichten Volumen und Wachstum der Kundenkredite den höchsten Stand der Bankgeschichte: Die Summe aller Darlehen liegt bei 854 Millionen Euro, davon wurden 141 Millionen Euro als neue Kredite gewährt.

Das Online-Geschäft wächst auch bei der VR-Bank immer mehr. Eine gute Webseite gehört zu jeder Bank auf dem Land dazu, betonte Werner Braun. Die Internetseite verzeichnete 3,4 Millionen Aufrufe von 1,7 Millionen Besuchern. Der Trend werde sich laut Braun fortsetzen.

176 000 Euro spendete die Bank im vergangenen Jahr für gute Zwecke. 30 VR-Mobile sind mittlerweile bei sozialen Einrichtungen unterwegs. Die Bank will ihr soziales Engagement fortführen.

Dazu zählt auch der Einsatz für junge Leute in der Region: 10 bis 15 Auszubildende stellt die VR-Bank Hessenland jährlich ein. Wenn die Leistungen stimmen, wird jeder von ihnen übernommen. Auch ein duales Studium und Praktika sind bei der Bank möglich.

Daneben vergibt die VR-Bank Stipendien an junge Menschen. Sie bekommen 250 Euro monatlich, um sorgenfrei ihr Studium oder ihre Fortbildung beenden zu können. Im April will die Bank ein weiteres Stipendium vergeben. Informationen gibt es in den Geschäftsstellen und im Internet unter:

www.vrbank-hessenland.de

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

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