Stadt dankt Anliegern: Zwei Jahre voller Staub und Krach

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Kaffee und Kuchen für die Anwohner: Die Stadt Homberg lud nach Abschluss der Kanalbauarbeiten die Anwohner rund um den Stellberg ein.

Homberg. Fast zwei Jahre ging es rund am Stellberg in Homberg: In 22 Straßen wurden von September 2010 bis zum Mai dieses Jahres gebaggert und gebuddelt, um den Kanal zu erneuern. Die Stadt Homberg bedankte sich jetzt für die Ausdauer der Bewohner mit einem kleinen Fest.

„Die Arbeiten am Kanal forderten die Geduld heraus“, sagte Bürgermeister Martin Wagner. Der Ausbau habe ungewöhnlich lang gedauert, meinte auch Peter Capitain von Ingenieurbüro Unger. Weil nur die wirklich veralteten Kanäle ausgetauscht wurden, habe man immer nur streckenweise gearbeitet, das sei viel umständlicher als eine komplette Sanierung, sagte er.

Die Gäste sahen es gelassen und erinnerten sich bei Kaffee und Kuchen an die beiden Jahre, in denen sie nicht immer vors Haus fahren konnten und wegen des Staubs ständig Fenster putzen mussten. „Die netten Bauarbeiter aus Erfurt hatten ihr Lager am Stellberg aufgeschlagen lebten dort monatelang in Wohnwagen“, sagte Uta Dunkel. Siegfried Richter findet es nun schön: „Jetzt sind die Straßen neu und das Wohnumfeld ist attraktiver.“

2,7 Millionen Euro

Die Sanierung reichte vom Stellberg bis hin zum nordwestlichen Teil Hombergs, nahe Mardorf. Neben dem Kanal wurde die Trinkwasserleitung ausgebaut, die Straßen wurden erneuert. Die Kosten betrugen 2,7 Millionen Euro. Die Anlieger bezahlten keine zusätzlichen Beiträge, allerdings wurden wegen der Sanierung die Abwasser- und Wassergebühren erhöht, sagte Wagner. (zty)

Quelle: HNA

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