Areal für Gefängnisbau seit längerem im Gespräch

Sicherungsverwahrung: Stadt wirbt für Alternativ-Standort

Schwalmstadt. Bereits mehrfach hat die Stadt dem Justizministerium als möglichen Standort für die neue hessische Sicherungsverwahrung das Gelände Rudolfsaue am östlichen Rand des Harthbergs vorgeschlagen.

Das sagte Wilhelm Kröll am Montag. Damit reagiert der Schwalmstädter Bürgermeister auf die Empfehlung des CDU-Bürgermeisterkandidaten Dr. Gerald Näser, das Areal Rudolfsaue als Standortalternative unverzüglich ins Gespräch zu bringen.

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Das Gelände sei unter anderem bei den beiden Bürgerversammlungen und in der vergangenen Woche beim Besuch einer Schwalmstädter Delegation im Justizministerium thematisiert worden. Dem Ministerium läge zudem der entsprechende Bebauungsplan bereits vor, erklärte Kröll.

Das Thema neue Sicherungsverwahrung steht aktuell in Wiesbaden wieder auf dem Prüfstand. Nachdem die Kosten für den am Ziegenhainer Gefängnis geplanten Neubau von 14 auf 25 Millionen Euro angestiegen sein sollen, sucht das Ministerium nach günstigeren Alternativen.

Fotos: Was bedeutet Sicherungsverwahrung?

Was bedeutet eigentlich Sicherungsverwahrung?

Unter anderem, so argumentierte das Ministerium, seien die Kosten wegen Forderungen der Stadt Schwalmstadt angestiegen. Eine genaue Zahl dazu nannte das Ministerium allerdings nicht. Es soll sich dabei um eine siebenstellige Summe handeln. (syg)

Quelle: HNA

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