Rabatt(z)markt: Stadtmarketing will bessere Absprachen

Homberg. Von den angekündigten Zocker-Aktionen war beim Homberger „Rabatt(z)markt“ nichts zu sehen. „Es scheint für die Geschäftsleute schwierig zu sein, noch weitere Rabatte zu geben“, sagte Stadtmarketing-Geschäftsführer Dr. Dirk Richhardt auf HNA-Anfrage.

Am Stammtisch habe man die Aktion im Vorfeld geplant, doch dann habe es so nicht funktioniert. So sei es beispielsweise nicht ganz einfach, einen erspielten Rabatt über die Kasse abzurechnen. „Wir haben die Problematik etwas unterschätzt“, sagte Richhardt.

Viele Einzelhändler hätten eigene Aktionen gestartet – zum Beispiel vier Teile zum Preis von dreien – und dafür auf Glücksaktionen am Sonntag verzichtet.

Der Rabatt(z)markt sei dennoch ein Erfolg gewesen. Mit dem Termin stoße Homberg in eine Lücke, die Resonanz sei gut gewesen, aber: „Am Feinschliff muss noch gearbeitet werden.“

Grundsätzlich gelte für das Stadtmarketing: „Man muss sich an Absprachen auch halten.“ So sei etwa für den Clobesmarkt besprochen worden, dass die Geschäfte bis 22 Uhr offen sein sollten. Einige hätten aber früher zugemacht.

Grundsätzlich wolle er an den vier verkaufsoffenen Sonntagsterminen im Jahr festhalten, sagte Richhardt: Snow-Party, Rund ums Rad, Herbstmarkt und der Rabatt(z)markt. (ode)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare