Ortsbeirat will Geld für die Planung des Dorfgemeinschaftshauses

Stadtparlament in der Kritik: Ortsbeirat will Geld für die Planung des Dorfgemeinschaftshauses

Lydia Kehl-Oeste

Schnellrode. Auf Unverständnis stößt beim Ortsbeirat Schnellrode eine Entscheidung des Spangenberger Stadtparlaments. Das hatte Planungskosten in Höhe von 5000 Euro für das Dorfgemeinschaftshaus zunächst auf Eis gelegt.

Dabei hatte die CDU-Faktion den Ortsbeirat aufgefordert, zunächst konkrete Vorschläge für die Umgestaltung und die Nutzung des Hauses vorzulegen (wir berichteten).

Die Parlamentsentscheidung sei nicht nachvollziehbar, kritisierte Ortsvorsteherin Lydia Kehl-Oeste. Das Gemeinschaftshaus in Schnellrode sei in einem baulich sehr schlechten Zustand. Es werde für ungezählte Veranstaltungen genutzt, sei es für Familienfeste, Vereinsaktivitäten, Trauerfeiern oder Theaterproben.

„Dass wir bei unseren Überlegungen, ob wir zum Beispiel einen Anbau oder Umbau anstreben, auch den Rat eines Fachmannes wie dem eines Architekten benötigen, ist doch selbstverständlich“, sagte die Ortsvorsteherin. Das könne auch nicht völlig kostenlos sein.

Bereits im Dezember hat der Ortsbeirat die Stadt nach eigenen Angaben schriftlich über Um- und Anbaupläne für das Dorfgemeinschaftshaus informiert. Dazu Kehl-Oeste: „Wir baten unter anderem um die Unterstützung eines sachkundigen Mitarbeiters. Wir warten bis heute auf ein Antwortschreiben.“ Der Parlamentsbeschluss sei schließlich auch mit Blick auf enorme Eigenleistungen der Schnellröder in den vergangenen Jahren für die Einwohner nicht motivierend, stellte die Ortsvorsteherin klar. (lgr)

Quelle: HNA

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