Landkreis ist gut auf Schnee und Eis im Winter vorbereitet

Städte rüsten auf: Streusalzlager sind voll

Schwalm-Eder. Die Städte und Gemeinden im Landkreis sind auf Schnee und eisglatte Fahrbahnen vorbereitet. Viele von ihnen haben nicht nur früher, sondern auch mehr Streusalz geordert als in den Vorjahren.

In Homberg hat der Bauhof seine Lagerkapazitäten für Streusalz sogar mehr als verdoppelt. „Wir haben jetzt in der ehemaligen Halle der Straßenmeisterei eine Salzhalle eingerichtet“, sagt Bauhofleiter Manfred Marx. 350 Tonnen sind dort eingelagert. „Das müsste auch durch einen strengen Winter hindurch ausreichen“, sagt Marx.

Bislang hatte die Stadt 150 Tonnen Salz gelagert. „Das wurde in den vergangenen zwei Wintern knapp, und durch Lieferengpässe hatten wir kein Salz mehr“, sagt Marx. Durch die frühzeitige Bestellung spare man zudem Geld. „Im Mai ist das Salz günstiger als im November“, fügt er an. Bestimmt nicht mehr in die Bredouille gerät die größte Stadt im Schwalm-Eder-Kreis, Schwalmstadt: Sie verfügt zu Beginn der Saison über mehr als 400 Tonnen Tausalz. Wie Bauhofleiter Edgar Steuernagel berichtete, reicht diese Menge für drei bis vier normale Winter aus.

Auch in Fritzlar ist das Salzlager voll. 160 Tonnen fasse das und weitere Bestellungen seien raus, sagt Bauhofleiter Hartmut Hucke. Sollte es einen starken Wintereinbruch geben, reichten die Vorräte etwa zwei Wochen. Zudem habe man rund 25 Tonnen Salz in Säcken gelagert. Auch die Stadt Melsungen sieht dem Winter gelassen entgegen. Mit an die 380 Tonnen sei das Lager bis unters Dach voll, sagt Karl Trieschmann vom Stadtbauamt. „Das reicht normalerweise für eine Saison.“ Außerdem werde immer wieder nachgekauft, sobald sich der Bestand reduziere. Genau wie Homberg hat auch Melsungen schon im Sommer Salz gekauft – weil es günstiger ist.

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Quelle: HNA

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