Ein Ständchen von Monja für Christina Stürmer

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Vor großem Publikum: Monja Meier singt vor Christina Stürmers Zugaben ihr ganz spezielles Geburtstagslied für ihr großes Idol, das am Bühneneingang zuhört.

Wolfhagen. Seinem Star ein Geburtstagslied singen. Ihm ganz nah sein. Davon träumen viele. Nicht alle aber sind so keck wie Monja Meier. Sie hat alles dafür getan, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht und steht nun vor 800 jubelnden Besuchern auf der Kulturzeltbühne.

Die hat Christina Stürmer gerade verlassen, um vor den Zugaben kurz durchzuatmen, als Veranstalter Wolfgang Frey die elfjährige Wolfhagerin als „ganz besonderen Gast“ ankündigt. Sie räuspert sich kurz, schreitet routinierten Schrittes raus ins Scheinwerferlicht. So ruhig sie zuvor auch gewesen sein mag, nun ist die Aufregung doch groß, vor einer derart imposanten Publikumskulisse hat sie noch nie gestanden.

Sekunden Stille

Einige Sekunden ist es still, Sekunden, die sich anfühlen wie Minuten. Das Publikum nimmt Monjas Unsicherheit wahr, feuert die Kleine mit Applaus und Jubel an. Dann bricht es aus ihr heraus. „Einmal im Jahr, hast Du Geburtstag“, singt sie stimmgewaltig den Ganz-Schön-Feist-Song. Beeindruckend, die große Stimme des kleinen Mädchens. Sie ist in ihrem Element. Was sie nicht merkt: Auch Christina Stürmer lauscht ihrem Gesang. Am Tag zuvor 29 Jahre alt geworden, steht die Rockröhre am Bühnenrand, scheint ganz gerührt, strahlt übers ganze Gesicht. Der Jubel ist groß, als Monja den letzten Ton ins Mikrofon haucht, sich schnell umdreht und ihrem Star um den Hals fällt. „Ein tolles Gefühl“, schwärmt sie. „Das ist so süß“, freut sich der Star.

Es ist nicht die erste Begegnung zwischen Stürmer und ihrem nordhessischen Fan. Bei einem Radiokonzert in Frankfurt singt Monja vor einigen Monaten den Hit „Ich lebe“, will von Stürmer Tipps für ihren Auftritt beim Musikabend der Wilhelm-Filchner-Schule haben. Monja übernimmt kurzerhand die Bühne, Stürmer deren Platz im Publikum.

Brief an die HNA

Offenbar beeindruckt vom Auftritt, erzählt die Österreicherin Monate später im HNA-Interview davon, hat sogar den Namen ihrer kleinen Verehrerin noch parat. Überrascht, dass sich die Sängerin noch so gut an sie erinnert, schmiedet Monja den Plan des Geburtstagsständchens beim Auftritt in Wolfhagen, schreibt einen Brief an die HNA-Redaktion, die sich beim Management gerne für den Wunsch stark macht. Die Zusage kommt zwei Tage vorm Konzert, die Freude ist riesig und der Traum wahr geworden. Keck muss man eben sein.

Quelle: HNA

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