Matthias Bähr und Karl-Heinz Röse haben vor Nadeln und Stichen keine Angst

Stammgäste beim Blutspenden

Jubiläums-Blutspender: Ihre 100. Blutspende leisteten Karl-Heinz Röse aus Waßmuthshausen (hinten) sowie Matthias Bähr aus Homberg (liegend) – mit Achim Brandau vom DRK-Blutspendedienst. Foto: Ehl-von Unwerth

HOMBERG. Angst vor langen Nadeln und dem Stich in die Armvene haben Matthias Bähr (41) aus Homberg und Karl-Heinz Röse (63) aus Waßmuthshausen nicht. Umgerechnet ein 50-Liter-Fass ihres Blutes stellte jeder der beiden dem DRK zur Verfügung. Auch ihre 100. Spende brachten sie in der Homberger Stadthalle routiniert hinter sich.

Als Dank für ihr Engagement erhielten sie eine Urkunde sowie die Große Blutspende-Ehrennadel in Gold des DRK –Blutspendedienstes Hessen sowie Geschenke des DRK-Ortsvereins Homberg.

Sie seien Stammgäste beim Blutspenden, sagten die beiden mit einem Augenzwinkern. Matthias Bähr startete seinen Blutspende-Marathon vor 20 Jahren bei der Bundeswehr, Karl-Heinz Röse vor vier Jahrzehnten in der Gemeinschaft seiner Feuerwehrkameraden. Mit der 100. Spende hat jeder sein Blut acht Mal komplett ausgetauscht. Dabei soll es aber nicht bleiben. Wenn seine Gesundheit es zulasse, mache er weiter, sagte Röse. Das gilt auch für Matthias Bähr, der sich ein hohes Ziel gesteckt hat: „Mal sehen, vielleicht bekomme ich auch noch die 200. Blutspende hin.“

Einen Grund für die Spendenbereitschaft sehen beide im humanitären Aspekt: Das Leben vieler Kranker und Verletzter könne oft nur durch rechtzeitige Bluttransfusionen gerettet werden. (zse)

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

Kommentare