Trauriger Fund: Reh starb eisigen Tod im Teich

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Lohre. Einen rätselhaften Fund hat Sonja Wingefeld am Freitagnachmittag im Garten ihrer Eltern in Lohre gemacht: Auf dem vereisten kleinen Teich des Grundstückes lag ein junges Reh – tot.

Woher das Tier kam, woran es starb, seit wann es dort lag – da kann Haus- und Grundbesitzer Hans-Jürgen Wingefeld nur ratlos mit den Schultern zucken. „Bei dem Wetter geht man ja nicht täglich in den Garten“, sagt er.

Das Grundstück ist eigentlich eingekreist von anderen Gärten – auch mit Zäunen und Mauern – also kein einfacher Weg für ein Reh. Familie Wingefeld wohnt an der Straße Im Hartgraben. In diesem Lohrer Baugebiet sieht man durchaus öfter Rehe, berichtet Ehefrau Christiane.

Hier lag das junge Reh: Hans-Jürgen Wingefeld zeigt die Fläche im Eis, an der noch Fellreste des Tieres haften.

Die Familie informierte Polizei und Jagdpächter über den traurigen Fund. Am Samstagmorgen wurde das kleine Tier, das wie schlafend auf dem Eis lag, abgeholt. Verletzungen entdeckte der Jagdpächter nicht, erzählt Hans-Jürgen Wingefeld. Es könne sein, dass sich das Reh nur ausruhen wollte. Unter seinem Körper war das Eis dann wohl angetaut und gleich wieder gefroren. Das Tier steckte fest.

Jagdpächter und Hans-Jürgen Wingefeld benötigten eine Weile, um den Kadaver mithilfe von Spaten aus dem Eis zu holen. (sis)

Quelle: HNA

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