Starke Technik und rassige Tiere

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Publikumsmagnet Agrartechnik: Der Tag der Land- und Forstwirtschaft in Homberg findet bereits zum neunten Mal statt.

Diese Veranstaltung im Homberger Terminkalender hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zum Publikumsmagnet gemausert: Am kommenden Sonntag, 15. September, findet der Tag der Land- und Forstwirtschaft in Homberg bereits in seiner neunten Auflage statt.

Unter dem diesjährigen Motto „Von und mit der Natur leben – Nachhaltige Landnutzung – Heute!“ haben die Organisatoren Jürgen Monstadt, Jürgen Rau und Klaus-Thilo Kroeschell in Kooperation mit dem Homberger Stadtmarketing wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Vorrangiges Ziel dessen ist es, die Attraktivität des ländlichen Raumes verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen und den Dialog zwischen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugern und Verbrauchern zu fördern.

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Rund um das Stellberg-Stadion erwartet die Besucher von 10 bis 18 Uhr die bewährte Mischung aus einer Ausstellung sowie Vorführungen von Land- und Forstmaschinen, einem Bauernmarkt mit regionalen kulinarischen Spezialitäten, einem Viehauftrieb mit Trakehner- und nordhessischer Ponyschau, einer Tierschau mit Schafen, Ziegen, Fleischrindern und Lamas sowie einem Streichelzoo.

Auf Ponyreiten sowie diverse Spiel- und Sportaktionen dürfen sich die jüngsten Veranstaltungsgäste freuen. Mit schmissiger musikalischer Kost untermalen am Nachmittag die Schlossbergmusikanten die land- und forstwirtschaftlichen Darbietungen.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Als ein wichtiger Programmpunkt präsentiert sich in diesem Jahr auch Hessen-Forst zum Thema „300 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft in Hessen“.

Dabei wird die Entwicklung von der einstigen Ausbeutung stark übernutzter und mit nur noch geringen Holzreserven versehener heimischer Wälder hin zu einem neuen Bewusstsein der nachhaltigen, unter ökologischen Grundsätzen verantwortungsvoll betriebenen, Forstwirtschaft aufgezeigt.

Neben dem „Wirtschaftsfaktor Wald“ in Form der Sicherstellung der Holzversorgung als unverzichtbarem nachwachsendem Rohstoff sowie den damit unmittelbar verbundenen Arbeitsplätzen, spielen heutzutage besonders auch der Schutz von Boden, Klima und Tierwelt sowie der gesellschaftliche Aspekt des Waldes als Erholungsgebiet eine entscheidende Rolle.

In diesem Sinne hat die Deutsche Forstwissenschaft dank einer verantwortungsvollen Bewirtschaftung die Kooperativ-Entwicklung hin zu wirtschaftlichen und zugleich ökologisch wertvollen Wäldern erreichen können. (zse)

Quelle: HNA

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