Zwölf Einsätze zur gleichen Zeit

Starkregen sorgt für vollgelaufene Keller

Wolfhagen. Das dumpfe Grollen verhieß nichts Gutes: Am Mittwochnachmittag schoben sich schwarze Wolken von Westen kommend über die Weidelsburg ins Wolfhager Land. Kurz nach 15 Uhr tobte sich dann das Unwetter aus.

Am heftigsten traf es Ippinghausen, die Wolfhager Kernstadt und den Bereich der ehemaligen Pommernkaserne. „Da bekamen wir das Wasser, das wir am Dienstag gut hätten gebrauchen können“, sagte Wolfhagens Stadtbrandinspektor Frank Brunst in Anspielung auf den Großbrand in Altenstädt, der durch einen Blitzschlag ausgelöst worden war.

Um 15.19 Uhr wurde die erste Wehr alarmiert. „Dann ging es Schlag auf Schlag“, so Frank Brunst. 80 Feuerwehrleute aus der Kernstadt sowie den Stadtteilen Altenhasungen, Bründersen, Nothfelden, Niederelsungen, Ippinghausen und Viesebeck waren schließlich im Einsatz, pumpten Keller und tiefer gelegene Garagen aus, öffneten Gullys und sorgten so für ein schnelles Ablaufen des Regenwassers. In Wolfhagen hatten die Einsatzkräfte 24 Einsatzstellen, in Ippinghausen vier und in der Pommernanlage eine, dort war von einer Böschung Wasser in die neue Halle der Firma Energy Glass gelaufen.

Fotos von den Einsätzen

Feuerwehr wegen Starkregen im Einsatz

Artikel aktualisiert um 19.40 Uhr

Die Schäden seien überall „relativ gering, nichts Dramatisches in der Summe“, sagte der Stadtbrandinspektor. Gegen 19 Uhr war für die Feuerwehrleute der Einsatz beendet.

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

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