Gute Ratschläge für Bürgermeister Michael Köhler – Neuer Stil soll in das Parlament

Start in die dritte Amtszeit

Start in die dritte Amtsperiode: Den Eid legte Bürgermeister Michael Köhler von Manfred Paul im Kurhaus ab. Foto: Schmitt

Bad Zwesten. Michael Köhler ist zum dritten Mal Bürgermeister von Bad Zwesten. Vor dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Manfred Paul, legte der 40-Jährige mit klarer, fester Stimme seinen Amtseid ab.

Zahlreiche Besucher waren am Montagabend ins Kurhaus gekommen, um der Zeremonie zu folgen. Von den Rednern gab es Glückwünsche, Lob und den Rat, auf die Gesundheit zu achten, nicht die gesamte Zeit der Politik zu widmen, sondern auch an seine Familie zu denken.

Parlamentschef Paul sagte, dass das Wahlergebnis von 65 Prozent ein Vertrauensvorschuss sei, den Köhler in den kommenden sechs Jahren rechtfertigen müsse. In den kommenden Jahren sollte sich der Slogan Köhlers „Gemeinsam Lösungen suchen“ auch in der Parlamentsarbeit niederschlagen.

Unter den Festredner waren Pfarrer Dr. Daniel Bormuth und Pastor Jörg Enners, der Bundestagsabgeordnete und Köhlers langjähriger Weggefährte Björn Sänger. Neukirchens Bürgermeister Klemens Olbrich sprach als Vertreter des Hessischen Städte- und Gemeindebundes und Hans-Peter Ziegler für die Bad Zwestener CDU.

In seiner Antrittsrede skizzierte der alte und neue Bürgermeister vier Ziele für die kommenden sechs Jahre. Demnach soll ein neuer Stil in die Gemeindevertretung einziehen. Das Klima soll besser, die Entscheidungen transparenter und die Diskussionen sachlicher werden.

Breiten Raum werden die Finanzen einnehmen. Dazu brauche es einer Reform des Finanzausgleichs aber auch, dass die Kurgemeinde nur noch das ausgibt, was sie hat.

Um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken müsse versucht werden, die Gemeinde attraktiv zu machen, um junge Leute zu locken. Und künftig will Köhler die Bürger stärker am politischen Prozess beteiligen.

Von Rainer Schmitt

Quelle: HNA

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