Fulda-Eder Energie kann loslegen: Auch Spangenberg vergibt Stromkonzession

Spangenberg. Die Stadt Spangenberg vergibt die Stromkonzession an die Fulda-Eder-Energie (FEE). Das beschloss das Parlament mit 17 Ja-, 3 Nein-Stimmen und einer Enthaltung.

Damit hat sich die Liebenbachstadt als letzte Stadt neben Gudensberg, Edermünde, Guxhagen, Körle, Niedenstein, Malsfeld und Morschen für die FEE und gegen Eon entschieden, so dass die Übergabegespräche mit dem derzeitigen Inhaber der Konzessionen, der Energienetz Mitte, erfolgen können. In diesen Gesprächen soll geklärt werden, welchen Umfang die Netze haben und auf welchen Wert sie sich belaufen.

Gegen den Beschluss stimmte die FDP. Sie kritisierte unter anderem, dass das mit der Wirtschaftlichkeitsprüfung beauftragte Anwaltsbüro die FEE mit 100 Prozentpunkten bewertet hatte das sei für ein noch gar nicht existentes Unternehmen sehr ungewöhnlich, so die Kritik.

Außerdem seien einige Angebotspunkte der Eon nicht berücksichtigt worden, die aus Sicht der FDP unverzichtbar für den ökologischen Umbau der Stadt seien. So habe die Eon ein Konzept zur Errichtung öffentlicher Steckdosen, die Umsetzung von Bürgersolaranlagen und die Entwicklung eines kommunalen Energiekonzepts zur umweltgerechten Deckung des Eigenbedarfs vorgeschlagen. Dies sei weitreichender als das Angebot der FEE. (bra/jul)

Quelle: HNA

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