Startschuss für das neue Domizil

Spatenstich für Anbau des Feuerwehrhauses in Oelshausen

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Spatenstich: von links vorne Stefan Denn, Stadtbrandinspektor Jörg Stagennius, Stavo-Vorsteher Rüdiger Umbach, Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek, Wehrführer Martin Schau und im Bagger Jakob Tripp (7) sowie hinten Mitglieder der Oelshäuser Wehr am Feuerwehrhaus.

Oelshausen. Die beiden jüngsten Brände in Oelshausen (wir berichteten) waren laut Stadtbrandinspektor Jörg Staginnus unfreiwilliges Indiz dafür, wie notwendig eistungsstarke Ortsteilwehren für die Sicherheit der Bürger sind.

Damit die Oelshäuser Brandschützer auch künftig ihre Aufgaben bestmöglich wahrnehmen können, fiel nun der Startschuss für den lang ersehnten Umbau des Feuerwehrhauses.

Das alte Domizil soll sich in den kommenden Monaten in ein modernes Gebäude verwandeln, die dafür anfallenden 750.000 Euro sind laut Bürgermeister Stefan Denn eine der „wichtigsten Maßnahmen“ der Stadt Zierenberg im laufenden Jahr. Erste Planungen hatten bereits vor über zehn Jahren stattgefunden, der Förderantrag war schon 2007 gestellt worden. Wenn alles klappt, soll die Erneuerung bis zum Frühjahr 2014 abgeschlossen sein und das Feuerwehrhaus modern und funktional erstrahlen.

Dann soll die Übergangslösung – momentan ist die Brandwache in einer Scheune in Oelshausen untergebracht – laut Wehrführer Martin Schaub beendet sein. 300 Stunden investierten die 29 aktiven Mitglieder, um das alte Feuerwehrhaus aus- und die Scheune einzuräumen.

Die Hauptprobleme des mangelnden Platzes, fehlender eigener Toiletten und Umkleideräume für die Oelshäuser Jugendwehr, werden also künftig der Vergangenheit angehören. (uli)

Quelle: HNA

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