Krav Maga ist ein Selbstverteidigungs-Cocktail

Fritzlar. Es riecht nach Schweiß und verbrannten Streichhölzern. Zu zweit stehen sich die Kursteilnehmer gegenüber und trainieren den Stockkampf. Jeweils einer von ihnen greift an, der andere wehrt ab. Die Stöcker knallen gegeneinander.

„Durch die Reibung entsteht der Geruch von verbranntem Streichholz", erklärt Steffen Heinemann. Gemeinsam mit Kai Damm betreibt er eine Fachschule für Selbstverteidigung in Fritzlar.

Seine Schüler lernen Krav Maga, eine Form der Selbstverteidigung. „Der Begriff kommt aus dem Hebräischen“, erklärt Heinemann. „Übersetzt bedeutet das Körper-Kampf.“ Entstanden sei es aus einer Mischung von Boxen und Ringen und Jiu-Jitsu. Entsprechend wichtig ist die körperliche Fitness, der sich fast die Hälfte einer Trainingseinheit widmet. Der Fitness-Charakter spricht viele an, sagt Heinemann. „Die Leute wollen schwitzen.“

Von Moritz Schäfer

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Quelle: HNA

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