Heidrun Elborg Schulleiterin der Carl-Bantzer-Schule – Gabriele Rode ist ihre Stellvertreterin

Die Tür steht für alle offen

Festakt: (von links) Heidrun Elborg bekam von Lothar van Eikels, Direktor des Landesschulamts, ihre Urkunde als Schulleiterin der CBS überreicht. Stellvertreterin wird Gabriele Rode. Foto:  Schittelkopp

Ziegenhain. Ein offenes Ohr und eine offene Tür für ihre Schüler sind Heidrun Elborg wichtig. Nachdem sie lange kommissarisch die Carl-Bantzer-Schule (CBS) in Ziegenhain führte, ist sie am Dienstag zur Direktorin ernannt worden. Ihre Stellvertretung übernimmt Gabriele Rode.

Mit einem heiteren Ständchen eröffnete der Schulchor die Festveranstaltung. Eine Liedzeile griff die neue Schulleiterin in ihrer Rede auf: „Die Haare raufe ich mir wirklich ab und zu“, scherzte Heidrun Elborg, „aber das gehört zu meinem Job dazu.“ Dies sei ein Tag, auf den sie lange gewartet habe. „Es liegt mir am Herzen, dass sich diese Schule weiterentwickelt“, betonte die 57-Jährige.

Seit 2010 führte sie die Schule als Krankheitsvertretung für den ehemaligen Direktor Bernhard Schmidt, später kommissarisch. Elborg studierte in Marburg Mathematik und evangelische Religionslehre. Das Referendariat absolvierte sie in an der Christophorusschule in Oberurff, danach war sie Lehrerin in Kassel. Seit 1992 unterrichtet die Treysaerin an der CBS verschiedene Fächer.

„Es liegt mir am Herzen, dass sich diese Schule weiterentwickelt.“

Heidrun Elborg

Die Arbeit im Team soll weiterhin die Führung der CBS prägen. Das umfasst die Zusammenarbeit von Schulleiterin und Stellvertreterin, zum anderen werden das Kollegium, Schüler und Eltern einbezogen.

Auch Gabriele Rode (Treysa) nahm ihre Ernennungsurkunde zur stellvertretende Schulleiterin am Dienstag entgegen. Sie studierte Slawistik und Anglistik in Potsdam und lebt seit 1990 in der Schwalm. Durch die Aufgabe der Stellvertreterin unterrichtet sie derzeit nur noch Englisch. Besondere Freude habe ihr immer Deutschunterricht bereitet.

Ein Ziel der beiden Frauen an der Spitze der CBS ist die Stabilisierung des gymnasialen Angebots. In den vergangenen Jahren war der gymnasiale Teil zweizügig, da die Gesamtschule auf G9 setzte. Im kommenden Jahr beginnt nur eine Klasse 5, da die Gymnasien zum neunjährigen Abitur zurückkehren. „Doch weniger Schüler heißt nicht, dass wir weniger anbieten wollen“, betonen Elborg und Rode.

Zudem sollen der naturwissenschaftliche Unterricht an der Schule ausgebaut und die berufliche Bildung gestärkt werden. Im Mittelpunkt werden in der CBS doch immer die Schüler stehen, so Heidrun Elborg und Gabriele Rode. „Wir wollen das stärken, was in jedem Kind steckt“, sagte Gabriele Rode im Gespräch mit der HNA. Und Sport und Kultur sollen nicht zu kurz kommen: CBS musikalisch, die Galerien an der Schule und die Sportwoche werde es weiterhin geben.

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

Kommentare