Auf dem Flug nach Tokio erlebten die Spohrs aus Niedergrenzebach eine Überraschung

Steigflug über die Heimat

Virtueller Blick auf die Schwalm: Im Superjet Airbus A380 gehört zur Darstellung der Flugroute von Frankfurt nach Tokio auch Schwalmstadt. Foto: Roswitha Spohr/nh

Niedergrenzebach. Da trauten Roswitha und Heinz-Werner Spohr ihre Augen nicht: Das Ehepaar war am frühen Morgen in Niedergrenzebach aufgebrochen, in der Mittagszeit vom Frankfurter Flughafen zu einem Nonstop-Flug nach Tokio gestartet – und plötzlich kommt wieder Schwalmstadt ins Bild.

„Ich war begeistert“, erinnert sich Roswitha Spohr, als sie im Megajet Airbus A380 plötzlich auf dem Bildschirm die Heimat als einen der Überflugsorte markiert sah. Auf dem Weg in die asiatische Metropole war das Flugzeug eine halbe Stunde nach dem Start mit 750 Stundenkilometern noch im Steigflug, als die Schwalm unerwartet ins Bild kam – noch vor dem ersten Drink.

Noch nie erlebt

Denn dass die Fluggäste den Reiseverlauf über eine Computerdarstellung auf Bildschirmen nachvollziehen können, ist üblich. Dass dabei markante Ziele und große Städte wie Berlin, Paris oder Schanghai markiert werden, auch. Aber dass sich gar Schwalmstadt in die Reihe bemerkenswerter Orte einreiht, das hatten die Niedergrenzebächer noch nie erlebt. Dabei sind beide äußerst reisefreudig:

Neben der sechstägigen HNA-Leserreise nach Japan im Januar absolvierten die Spohrs bereits Flugreisen nach China, Kanada, Island und Israel. Doch für beide war der insgesamt elfstündige Flug nach Tokio auch eine faszinierende Premiere, denn die Schwälmer flogen zum ersten Mal im derzeit modernsten Flugzeug der Welt.

Über 550 Fluggäste

Über 550 Fluggäste auf zwei durchgängigen Passagierdecks finden Platz im größten zivilen Verkehrsflieger, der bisher in Serienfertigung produziert wurde. Und wer in diesem Superjumbo über Deutschland fliegt, findet nun auch Schwalmstadt als wichtiges überflogenes Ziel auf dem Bildschirm wieder. In Tokio waren Roswitha und Heinz-Werner Spohr nicht nur von den modernen Hochhäusern, den penibel sauberen Straßen und dem vielfältigen, in allen möglichen Tönen eingefärbtem Essen beeindruckt, sondern auch von der großen Gastfreundlichkeit. „Die Japaner sind sehr freundliche Menschen“, sagt Roswitha Spohr. Das Fazit des Ehepaares: „Eine Reise nach Tokio muss man erlebt haben“, eine kurze Erinnerung an Schwalmstadt auf dem Hinflug inklusive.

Von Jürgen Köcher

Quelle: HNA

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