Maschinenring bot Tour zum Alheimer

Sternfahrt mit alten Schleppern

Am Start: von links Michael Marth, Kurt Schäfer und Dieter Fey waren mit von der Partie. Foto: Lache-Elsen/zal

Spangenberg. Zur 26. Sternfahrt formierten sich am Samstag Mitglieder und Freunde des Historischen Maschinenrings Spangenberg auf dem Spangenberger Marktplatz.

Nach einem Start bei klirrender Kälte und leichtem Schneegriesel genossen die 25 Teilnehmer mit ihren Schleppern ein traumhaftes Wetter – kühl, Sonnenschein, dazwischen ein Schneeschauer, der die Landschaft in eine zauberhafte Kulisse verwandelte, berichtete Herbert Thomas, Vorsitzender des Maschinenrings.

Auf dem Programm stand eine Tour durchs Stölzinger Gebirge über die Grenzen des Werra-Meißner- und des Schwalm-Eder-Kreises sowie des Kreises Hersfeld-Rotenburg hinweg. Ziel der Ausfahrt war der Alheimer. Wie Thomas erklärte, haben alle 25 Schlepper die fünf Kilometer lange Auffahrt zum Alheimer mit einer Steigung von bis zu 18 Prozent bravourös gemeistert.

Insgesamt waren 25 Teilnehmer von der Partie, die meist mit kleineren Bauernschleppern unterwegs waren, darunter auch Deutz-Schlepper, Lanz-Bulldogs, Fendt-Dieselrosse, Hanomags und viele alte und liebevoll restaurierte Schlepper.

Originalfarbe von 1950

Mit dabei auch Michael Marth, Kurt Schäfer aus Niedergude und Dieter Fey aus Metzebach, Eigentümer eines Lanz-Bulldogs, Baujahr 1950, mit 45 PS und 10 300 Kubik, Einzylinder, Zweitakt-Motor und zum Stolz des Besitzers noch in seiner Originalfarbe von 1950. Fey und seine Freunde mussten vor dem Start den Veteran 25 Minuten mit einer Heizlampe anglühen, ehe der Schlepper angelassen werden konnte.

Der Tross orientierte sich an den langsamsten Fahrern, die mit 15 Kilometer pro Stunde auf der Landstraße unterwegs waren, Rund 2,5 Stunden dauerte die Ausfahrt mit einem Stopp im Landetal, wo es in einer geheizten Hütte ein warmes Essen gab. (zal)

Quelle: HNA

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