Borkener Könige waren unterwegs und sammelten 2002 Euro für Kinder in Not

Sternsinger: Klopf an Türen

Sternsinger: 35 Mädchen und Jungen aus der Katholischen Pfarrgemeinde Christkönig machten sich in Broken auf den Weg, um den Menschen den Segen zu bringen, und um Spenden für Kinder in Not zu bitten. Foto: privat

Borken. „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ So hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion des Dreikönigssingens in diesem Jahr. Auch in Borken waren die Sternsinger unterwegs.

35 Sternsinger und zehn Betreuer aus der Katholischen Pfarrgemeinde Christkönig kamen dieser Aufforderung gerne nach und waren unterwegs, um um Spenden zu bitten.

Am 6. Januar (Dreikönigstag) fand um 9 Uhr der Aussendungsgottesdienst statt, den Gemeindereferent Timo Sachs mit den Sternsingern gestaltete. Anschließend waren die Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen von Borken und den Stadtteilen unterwegs. Sie brachten den Menschen den Segen 20+C+M+B+12 „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2002,65 Euro kamen bei ihrer Sternsinger-Aktion zusammen. Ein gemeinsames Mittagessen im Pfarrheim St. Lioba, das von Helferinnen zubereitet wurde, beendete die Sternsingeraktion.

Zum 54. Mal fand die Aktion Dreikönigssingen statt, die 1959 erstmals gestartet wurde. Inzwischen ist sie die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit dem Geld aus der Aktion über 2100 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. (red)

Quelle: HNA

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