Brandschützer wurden für 40-jährigen aktiven Dienst bei der Feuerwehr geehrt

Stets im Einsatz für die anderen

Auszeichnung: Sechs Feuerwehrmänner aus dem Schwalm-Eder-Kreis erhielten für ihren seit 40 Jahren währenden Einsatz das Goldene Brandschutzehrenzeichen. Foto: privat

Schwalm-Eder. Sechs Feuerwehrmänner aus dem Schwalm-Eder-Kreis erhielten das Goldene Brandschutzehrenzeichen für vier Jahrzehnte Feuerwehrdienst. Ausgezeichnet wurden: Rüdiger Eisenacher (Bad Zwesten), Michael Wassermeyer (Guxhagen), Bernd Rembiak (Homberg-Mühlhausen), Friedhelm Pretz (Jesberg-Reptich), Siegfried Rehor (Jesberg-Reptich) und Otto-Karl Schottenhammer (Knüllwald-Lichtenhagen).

Vieles habe sich in den vergangenen vier Jahrzehnten verändert, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker in seiner Ansprache. Während der Brandschutz zunehmend in den Hintergrund trete, machten technische Hilfeleistungen das Gros der Einsätze aus. Gesetzliche Vorgaben würden zu weiteren Neuerungen bei den Wehren führen. Die reichten von den aktuellen Vorgaben bei den Hilfsfristen bis hin zum Digitalfunk. Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, würden neben dem technischen Gerät vor allem gut ausgebildete Einsatzkräfte benötigt. Dem stehe die gesellschaftliche Entwicklung entgegen. Neben der veränderten Altersstruktur seien immer weniger Menschen bereit, sich langfristig auf die anspruchsvollen und zeitintensiven Feuerwehrtätigkeiten einzulassen. Deshalb gelte es, dem Rückgang in den Jugendwehren entgegen zu steuern.

Kreisbrandinspektor Werner Bähr kritisierte die zunehmenden administrativen Aufgaben der Wehren.

Zusätzlichen Belastungen müsste Einhalt geboten werden, um die angespannte Personalsituation nicht über Gebühr zu strapazieren.

Bürgermeister Günter Schlemmer (Jesberg) dankte den Feuerwehrmännern für ihr Engagement. Trotz der angespannten Finanzlage der Kommunen dürfe bei der Sicherstellung des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe nicht gespart werden. (ras)

Quelle: HNA

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