Stiftung baut historischen Handelsweg zum Kunstpfad aus

Eingangstor zum Schusterpfad: Der künstlerische Leiter der Ars Natura-Stiftung Sandrino Sandinista Sander mit seinem Hund an der neuen transparenten Informationstafel. Foto: Grugel

Spangenberg. Die Spangenberger Ars Natura-Stiftung hat ehrgeizige Ziele: Einschließlich der Rundwege soll ihr Kunstpfadnetz einmal 700 Kilometer umfassen – davon sind 240 bereits fertig. Das teilte die Stiftung in Spangenberg mit.

Dort ist soeben das Eingangstor zum Schusterpfad beschildert worden. Zwei uralte Linden markieren unweit vom Friedhof Elbersdorf den Einstieg in den einstigen Handelsweg am Schnittpunkt der Fernwanderwege X 8 und X 3 (siehe Grafik). Ein wetterbeständiges und transparentes Hinweisschild erklärt die Geschichte des Höhenwegs. Der führt nach Lohfelden, wo ebenfalls zwei Linden ein Eingangstor zum Pfad bilden.

Vollwertige Schusterwerkstatt: Der gelernte Schuhmacher Johannes Luckhardt zeigt die Technik seines Handwerks in der Werkstatt des Heimatmuseums – der Vater des Spangenbergers transportierte seine Produkte noch auf dem Schusterpfad. Foto: privat

Auf dem zumeist trockenen Handelsweg transportierten nach Angaben der Stiftung Leineweber und Schuster im 19. Jahrhundert ihre Produkte bis nach Kassel. Kunstwerke entlang der Strecke greifen das Thema auf. Sie deuten Zunftzeichen und Werkzeuge an oder präsentieren direkt Schuhmode. (lgr)

Quelle: HNA

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