Experimente satt: Neuer Naturwissenschaftsraum in der Ursulinenschule

Da stimmt die Chemie

Unterricht in der Ursulinenschule: Die Schülerin Charlotte Schröck im neuen Raum, wo der Chemielehrer Uwe Jüngst ein Video auf der neuen Elektrotafel zeigt. Foto: M.Koch

Fritzlar. Mehr Gruppenarbeit und mehr Experimente, das ist die Formel für den Chemieunterricht in der Ursulinenschule. In dem neuen Unterrichtsraum ist das nun möglich.

Durch die Umstellung der Schulform, nach der nicht mehr 13, sondern zwölf Klassen absolviert werden, sind in den davon betroffenen Jahrgängen doppelt so viele Kinder in die Schule gekommen. Besonders viele neue Oberstufenschüler sind deswegen in den Chemiekursen zu finden. Darum plante die Schule einen dritten und neuen, modern ausgestatteten Chemieraum.

In dem ehemaligen Musikraum wurden Wasser-, Gas- und Stromanschlüsse gelegt. Acht Arbeitsplätze sind nun mit Medienliften ausgestattet. Das sind von der Decke herabhängende Stationen, über die Strom, Gas, USB-Anschlüsse und Internet bereitgestellt werden.

Im Mittelpunkt steht die neue multimediale Elektrotafel. Das heißt, dass man auf ihr schreiben und auf sie projizieren kann, zum Beispiel mit einem Beamer. So ist es mit dieser Tafel möglich, Videos von Experimenten zu zeigen, die Lehrer nicht mehr selbst vorführen dürfen. Die Tafel funktioniert wie ein riesiger Touchscreen, ein Bildschirm, der auf Berührung reagiert.

Eine weitere Anschaffung ist die Panorama-Abluft-Anlage, durch die der Lehrer gefahrlos den Dunst seiner Experimente ableiten kann. Die Laborausrüstung wird noch geliefert. „Dann ist der neue Raum bis zu den Herbstferien voll funktionstüchtig“, sagt Uwe Jüngst und fügt hinzu: „Hier wird der Unterricht Spaß machen.“

Von der Planung bis zur Fertigstellung des Raums dauerte es fünf Monate: Von Februar bis Juni. Der Schulträger, das Bistum Fulda, stellte dafür 80 000 Euro zur Verfügung.

Am kommenden Dienstag wird der neue Chemieraum eingeweiht. Dazu werden der Schulamtsdirektor Winfried Engel und Vertreter der beteiligten Baufirmen anwesend sein.

Von Miriam Koch

Quelle: HNA

Kommentare