Strahlend schön: Die Kirche in Viesebeck wird wieder eröffnet

Edel und modern: Die Kirche in Viesebeck ist nun nicht mehr dunkel und bunt, sondern hell und modern gestrichen. Die Leuchtmittel im Kronleuchter werden noch durch echte Kerzen ersetzt. Fotos:  Wüllner

Viesebeck. Weiß, gold und dunkelrot sind die neuen Farben in der Kirche in Viesebeck. Vorbei sind die bunten und sehr dunklen Zeiten. Hell und edel wirkt nun alles nach dem neuen Anstrich. Seit Ostern war die Kirche wegen verschiedener Sanierungsarbeiten geschlossen.

Am vierten Adventssonntag öffnet Pfarrer Kai Scheiding gemeinsam mit Dekan Dr. Gernot Gerlach die hübsche Dorfkirche wieder.

160.000 Euro hat die Sanierung inklusive Anstrich und einer neue Heizung gekostet. Jetzt sitzen Gottesdienstbesucher auf beheizbaren Bänken. Die gesamten elektrischen Leitungen wurden erneuert und morsches Holz über dem Schiff und im Turm entfernt und ausgebessert sowie die Holzfenster erneuert.

Er heißt alle willkommen: Pfarrer Kai Scheiding vor der Kirche in Viesebeck. Am Sonntag wird sie wieder eröffnet.

Pfarrer Kai Scheiding ist gespannt, wie die Reaktionen auf das neue Erscheinungsbild der Kirche sein werden. Modern, edel und festlich wirkt jetzt alles. Das Blattgold setzt schöne Akzente und das dunkle Rot ist noch die Ursprungsfarbe, die nun nicht mehr so dominant wirkt. Während der Bauphase wurde der Gottesdienst in der Friedhofskapelle abgehalten. „Das war für einige zunächst befremdlich. Mit der Zeit ging es aber. Trotzdem wollten alle gern am Heiligen Abend wieder in ihrer Kirche sein“, sagte Pfarrer Scheiding. So soll es nun auch sein.

Am Sonntag, 20. Dezember, ab 10 Uhr, soll ein feierlicher Gottesdienst der würdige Rahmen für die Öffnung der Kirche sein. Familie Kuhaupt aus Viesebeck wird für die musikalischen Leckerbissen sorgen. Danach gibt es Sekt und weitere Leckerbissen, verriet Pfarrer Scheiding.

Dafür werden im Eingangsbereich der Kirche extra Bistro-Tische aufgestellt, damit alle im Anschluss noch die Gelegenheit haben, gemütlich beisammen zu sein.

Quelle: HNA

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