Freiwilliges Soziales Jahr in Felsberg geht im September in die vierte Runde

Von der Straße in den Verein

Immer an einem Strang ziehen: Von links FSJ-Betreuer Dietrich Bürger, der neue FSJ-ler Marvin Krug, Eintracht-Vorsitzender Stefan Schmid, Stadtjugendpflegerin Heike Miedler und Hans-Jürgen Heise, Vorsitzender des FSC Gensungen/Felsberg, im Felsburg-Stadion. Im Hintergrund Leichtathleten aus dem Edertal. Foto:  Schaake

Felsberg. Eine Erfolgsgeschichte kann in Felsberg fortgeschrieben werden. Das Freiwillige Solziale Jahr (FSJ) im Sport geht im September in die vierte Runde. Der 18-Jährige Marvin Krug aus Beuern ist der vierte FSJ-ler. Er macht zurzeit Abitur und möchte in Marburg Pharmazie studieren.

Die Fortsetzung des FSJ im Sport sei vielen Unterstützern zu verdanken. Das sagten bei der Vorstellung von Marvin Krug der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Eintracht Felsberg, Stefan Schmid, und Vorstandsmitglied Dietrich Bürger. Dieser betreut und koordiniert das FSJ von Anfang an. Bürger: „Wir sind glücklich, dass wir mit der Stadtjugendpflegerin und Streetworkerin Heike Miedler eine zusätzliche kompetente Betreuung haben. Die Zusammenarbeit hat sich bestens bewährt.“

Viele Kinder und Jugendliche in Felsberg profitieren vom FSJ im Sport. „Wir haben den Kindern etwas Gutes getan“, lautet die Bilanz von Heike Miedler: „Wir haben sie zur Bewegung animiert und bieten ihnen eine Freizeitperspektive.“

Runter von der Straße – rein in die Vereine. Unter diesem Motto lernen Kinder und Jugendliche laut Stadtjugendpflegerin soziales Miteinander und Teamfähigkeit. Über die Bewerbung von Marvin Krug freuen sich alle. „Marvin kommt aus der Leichtathletik, er kennt sich in mehreren anderen Sportarten aus“, sagt Dietrich Bürger. Und: „Er kann mit Kindern umgehen, hat mehrere Geschwister und schon im Verein gearbeitet.“

Mit dem FSJ soll die Zusammenarbeit der beteiligten Vereine mit Kindergärten, Stadt und Schule weiter vertieft werden. Ziele seien, mehr junge Menschen und Übungsleiter für die Vereine zu gewinnen. Krug wird auch im Schwimmsport eingesetzt. Hinzu kommt die Ausbildung zum Schwimm-Assistenten. Er wird mehrere Lehrgänge bis zum Trainerschein mit der C-Lizenz durchlaufen. Er absolviert auch einen Grundkurs der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und einen Erste-Hilfe-Lehrgang

„Wir möchten das FSJ gern zu einer Dauereinrichtung machen“, sagt Stefan Schmid. Dafür brauche man aber auch weiterhin die finanzielle Unterstützung. Noch sind laut Bürger nicht alle Spendengelder für die nächste Saison zusammen. (nh) Kontakt: Dietrich Bürger, Tel. 05662/1456, E-Mail: r.d.buerger@t-online.de, Heike Miedler, Tel. 05662/400466, E-Mail: heikemiedler@gmx.de

Quelle: HNA

Kommentare