Umwege beim Transport von Mais und Zuckerrüben

Straßenbauarbeiten erschweren Ernte

Homberg. Umwege müssen die Landwirte bei der Mais- und Zuckerrübenernte im Bereich Homberg in Kauf nehmen. Grund sind Arbeiten auf den Bundesstraßen 254 und 323.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke von der B 254 zwischen Lützelwig und Mardorf sowie die Straßenbauarbeiten am Knotenpunkt B 254/B323 verursachten derzeit eine deutliche Beeinträchtigung für Verkehrsteilnehmer, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisbauernverbandes. Die Folge seien Staus und lange Wartezeiten.

Erschwert werde die Situation, weil sich die Straßenbauarbeiten mit dem Beginn der Mais- und Zuckerrübenernte im Landkreis überschneide. Nach Angaben des Bauernverbandes müssten die Landwirte häufig Umwege in Kauf nehmen oder die Transporte in die Abendstunden verlegen, um die Hauptverkehrszeiten zu meiden. Nach Meinung des Verbandes eine unglückliche Situation für Anwohner und Landwirte gleichermaßen.

Dabei bleibe den Bauern nur wenig Spielraum, denn die Zeit für Ernte und Silierung des Maises betrage nur wenige Wochen. Eine zu frühe oder zu späte Ernte wirke sich negativ auf den Futterwert aus. Einzige Möglichkeit sei das weiträumige Umfahren der Wanderbaustellen. Deshalb müssten die Bauern auch durch verkehrsarme Ortschaften fahren.

Dennoch würden durch längere Wege die Kosten für die Ernte steigen, heißt es in der Mitteilung weiter. Mit einer Entschärfung der Situation sei in den kommenden Wochen nicht zu rechnen, da die Mais- und Zuckerrübenernte noch andauern. (ras)

Quelle: HNA

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