Freiwilliger Gemeindebeitrag soll Projekte in den Kirchengemeinden ermöglichen

Bunte Liste mit Vorhaben: Im Zusammenhang mit dem Freiwilligen Gemeindebeitrag soll unter anderem das Projekt Kindermusical 2013 der Kirchengemeinde Obergrenzebach-Seigertshausen unterstützt werden. Foto: privat/nh

Schwalm. „Freiwillig und von ganzem Herzen“ unter dieses Motto stellt der evangelische Kirchenkreis Ziegenhain den Monat Juni.

Damit soll auf den freiwilligen Gemeindebeitrag hingewiesen werden, mit dem die Kirchengemeinden sich gegen sinkende Kirchensteuereinnahmen stemmen wollen und auf diesem Wege bestimmte Projekte realisieren wollen, die sonst nicht möglich wären.

„Das soll kein Pflichtbeitrag sein“, stellt Dekan Christian Wachter klar. Vielmehr sollen mit dem Beitrag Projekte finanziert werden, die im Etat der Kirchengemeinde so nicht vorgesehen sind. Fast alle Kirchenvorstände im Kirchenkreis haben nun Vorhaben benannt. Entstanden ist eine bunte Liste mit mehr als 40 Projekten, die nur mit einem freiwilligen Beitrag angestoßen werden können.

In der Kirche in Allendorf beispielsweise soll der Holzwurm bekämpft werden, in Frankenhain künftig ein Prospekt über die Kirche informieren. In Merzhausen hat die Kirchengemeinde erst kürzlich grünes Licht für die Aufnahme in den Kirchenerhaltungsfonds erhalten, erzählt Dekan Wachter. Das Spendenaufkommen der Merzhäuser wird damit von der Landeskirche verdoppelt werden. So kann die marode Kirche renoviert werden und unter anderem einen barrierefreien Zugang erhalten. Die Kirchengemeinde in Oberaula plant, mit dem Beitrag eine Spiel- und Bewegungslandschaft für den Kindergarten anzuschaffen, der Trutzhainer Gemeindesaal soll neue Fenster erhalten.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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