FWG gegen Sanierungspläne für Gleisdreieck

Streit um Gelände

Wabern. Nur um eine mögliche Sanierung des Gleisdreieckes in Wabern gab es Streit. Bei den übrigen Punkten des Integrierten Handlungskonzeptes waren sich die Waberner Gemeindevertreter einig. Für sechs FWG-Parlamentarier war das aber Grund genug, das Konzept abzulehnen. Auch Arnold Pfeffer (parteilos) sagte nein.

Es ist Grundlage, um im Zweckverband Schwalm-Eder-West Zuschüsse zu beantragen. Geplant sind Umgestaltungen am Bahnhofsplatz, in der Bahnhofstraße sowie die Sanierung von Wohnhäusern ebenfalls in der Bahnhofstraße.

Für das Gleisdreieck könnten Zuschüsse für eine Altlastensanierung beantragt werden. Das werde jedoch nur getan, wenn es einen privaten Investor gebe, betonte Gabriele Berndt (SPD). Dieser könne dann die Sanierung angehen. Sollte kein Investor gefunden werden, solle man die Zuschüsse auf andere Projekte umleiten.

Jochen Ritter (FWG) griff die Bahn an, der das Gelände gehört. Es sei ein „verwahrlostes, kontaminiertes Grundstück“. Die Bahn müsse selbst dafür sorgen, dass es von Gift befreit werde, argumentierte er. Außerdem habe Wabern überhaupt keinen Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Ritter sagte: „Wenn ich in meinem Garten Altöl auslaufen lasse, habe ich die Verantwortung, das wegzumachen.“

Georg Bauer (SPD) entgegnete, ein Nein zum Plan helfe nicht, denn dann würde das Grundstück so bleiben, wie es ist. (ode)

Quelle: HNA

Kommentare