Stroh im Garten verbrannt - Feuerwehr wurde alarmiert

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Altenbrunslar. Schon wieder wurden Felsberger Feuerwehren alarmiert, weil Einwohner in ihrem Garten ein Feuer entzündet hatten. Eine entsprechende Genehmigung des Ordnungsamtes lag nicht vor, und wäre vermutlich wegen der Nähe zur Bebauung und den Bäumen auch nicht erteilt worden.

Am Freitagabend betraf es die Freiwillige Feuerwehren Brunslar, Wolfershausen und die Kernstadtwehr.

Um 18.20 Uhr hatten Bewohner aus Neuenbrunslar eine starke Rauchentwicklung auf der gegenüberliegenden Ederseite im Felsberger Stadtteil Altenbrunslar bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der Ellenberger Straße eintrafen stellten sie schnell fest, dass es sich nicht um einen Gebäudebrand, sondern um ein Feuer im Garten handelte.

Doch was die Bewohner des Grundstückes gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus Altenbrunslar unternommen hatten war nicht nur sehr leichtsinnig, sondern auch hochgefährlich. Sie hatten einen fast zwei Meter hohen Haufen aus Stroh errichtet und angezündet. In direkter Nähe zu dieser Feuerstelle stand eine mehrere Meter hohe Koniferengruppe, und auch das Wohnhaus war nur wenige Meter von der großen Feuerstelle entfernt. Nicht auszudenken was hätte passieren können, wenn das Feuer erst auf die Bäume und dann auf die nahestehenden Gebäude übergegriffen hätte.

Die Feuerwehr Brunslar war mit 12 Einsatzkräften an der Einsatzstelle, weitere Feuerwehrleute aus Felsberg und Wolfershausen konnten noch während der Anfahrt ihre Alarmfahrt abbrechen, ihr Einsatz war nicht erforderlich. Die Polizei wurde eingeschaltet. (zot)

Quelle: HNA

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