Eon tauscht Leitungen im Gewerbegebiet aus

Strom fließt sicherer unter der Erde

Knüllwald. Als Voraussetzung für die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe sowie die Einspeisung eines Fotovoltaikparks modernisiert der Stromversorger Eon das Stromnetz im Gewerbegebiet bei Remsfeld. 310 000 Euro werden investiert.

Im Gewerbegebiet werden nach Angaben des Unternehmens 2400 Meter eines 20 000-Volt-Erdkabel verlegt. Danach kann die Freileitung abgebaut werden. Unter anderem wird auch eine neue Schaltstelle gebaut, die die bisherigen Gittermaststationen ersetzt.

Kabel für Lichtwellenleiter

Weitere Neuerung: Im Gewerbegebiet werden die Voraussetzungen geschaffen, um später auch moderne Lichtwellenleiter-Kabel verlegen zu können. Dafür werden jetzt 1200 Meter Leerrohre eingebaut. Über solche Glasfaserleitungen könnten später Steuersignale für das Stromnetz übertragen werden, erklärte das Unternehmen. Das sei besonders im Zusammenhang mit dem zunehmenden Anschluss von dezentralen Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von Bedeutung.

... und auch DSL

Über Glasfaserleitungen können auch Daten für die öffentliche Telekommunikation (DSL) übertragen werden.

Die Erdverkabelung sei, was die Versorgung der Kunden betriff, vor allem bei Gewitter und Sturm die sichere Möglichkeit. Denn Leitungsstörungen durch umstürzende Bäume, herunterfallende Äste und durch Blitzeinschläge seien ausgeschlossen, weil ja das Kabel unterirdisch verlaufe. Der Aufwand für die Wartung und Instandhaltung der Leitungen werde etwas geringer sein. (red)

Quelle: HNA

Kommentare