Melsunger Solarmobil-Konstrukteure holten 4. Platz bei Bundeswettbewerb

Stromer überzeugte in Berlin

Siegerehrung mit Solarmobil „Centauri“: Von links Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer (VDE), Dr. Karl-Eugen Huthmacher (Bundesforschungsministerium) und die Melsunger Konstrukteure Maximilian Friederichs, Dominic Frank, und Eileen Hüter. Außerdem gehört noch Niklas Kern zum Team der Radko-Stöckl-Schule. Foto:  nh

Melsungen. Beim Finale des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Solar-Mobil Deutschland“ in Berlin waren die Teams aus Nordhessen die erfolgreichsten – darunter eine Mannschaft der Radko-Stöckl-Schule aus Melsungen.

Etwa 150 Schüler traten in 38 Teams mit ihren selbst gebauten, solarstrombetriebenen Modellfahrzeugen in mehreren Kategorien gegeneinander an. In der Kreativklasse wurde neben technischen Details vor allem die Originalität der Fahrzeuge bewertet. Vier Azubis des Niestetaler Solartechnikspezialisten SMA, betreut durch ihren Ausbilder Rolf Inauen, errangen mit ihrem ferngelenkten Solarmobil den 2. Platz.

Auf dem 4. Platz dieser Wettbewerbskategorie landete das Team der Radko-Stöckl-Schule Melsungen, das sich aus Auszubildenden der Firmen B. Braun und Wikus zusammensetzte. Mit ihrem skateboardartigen „Centauri“ hatten sie im Mai beim Hessen-Solar-Cup in Kassel bereits einen Konstrukteurspreis des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) geholt.

Schüler des Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasiums aus Kassel holten bei dem Bundeswettbewerb einen weiteren 2. Platz nach Nordhessen: Mit ihrem „Sunstar Lichtenberg 02“ traten sie in der Ultraleicht-Klasse an, in der die Schnelligkeit der Solarfahrzeuge ausschlaggebend war.

Zum aktuellen Wissenschaftsjahr „Zukunft der Energie“ hatten der VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung diesen Wettbewerb mit Teilnehmern aus sechs Regionalwettbewerben erstmals auf Bundesebene veranstaltet. (asz)

Quelle: HNA

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