Start für die Arbeiten am neuen Leitbild für die Knüllgemeinde – Adressen werden gesucht

Studenten befragen die Oberaulaer

Oberaula. In den nächsten Wochen befragen Studenten der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) in Kassel im Auftrag der Gemeinde Oberaula die Einwohner der Gemeinde.

Dabei geht es unter anderem um Fragen zur Wohn- und Lebensqualität in Oberaula und die Gründe, warum Menschen in der Knüllgemeinde leben.

Die Interviews an der Haustür sind Grundlage für die Erarbeitung eines Leitbildes für Oberaula (wir berichteten). In diesem Zusammenhang sollen natürlich auch ehemalige Einwohner nach den Gründen ihres Wegzuges aus Oberaula befragt werden, erklärt Bürgermeister Klaus Wagner. Dazu benötige die Gemeinde die aktive Mithilfe der Bevölkerung, denn aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen dürfe die Verwaltung keine Adressdaten des Einwohnermeldeamtes an Dritte herausgeben.

Daher bittet die Gemeindeverwaltung um die Übermittlung von neuen Adressen ehemaliger Einwohner, die seit 1996 weggezogen sind aus Oberaula und seinen Ortsteilen. Dabei solle ermittelt werden, ob für den Wegzug etwa berufliche Gründe oder eine Heirat ausschlaggebend waren.

Persönlich abgeben

Die Gemeindeverwaltung bittet um die Übermittlung der neuen Adressen bis spätestens 31. Mai: per Fax an 06628/ 920888 oder per Email (gemeinde@oberaula.de). Auch telefonisch unter Tel. 06628/ 92080 oder persönlich im Vorzimmer des Bürgermeisters können die Adressen abgegeben werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese Personen werden dann von den Studenten angeschrieben und befragt. Die Adressdaten werden streng vertraulich behandelt und nur zu diesem Zwecke verwendet, versichert der Bürgermeister.

Die Resultate der Arbeit am Leitbild sollen im Herbst vorliegen. Der Kontakt zu der Verwaltungsfachhochschule war über den Verwaltungsverbund „Südlicher Knüll“ zustande gekommen, dem neben Oberaula Ottrau und Neukirchen angehören. (jkö)

Quelle: HNA

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