Ortsschild geht an Soldaten in Afghanistan

Ein Stück Heimat in die Ferne senden

Sie grüßen die Soldaten in Afghanistan: Mitglieder des SPD-Ortsvereins Fritzlar, von links hinten stehend Christian Gromotka, Karin Kreutzmann, Mario Jung (Vorsitzender), Udo Schmidt, Elfriede Wirth, Dr. Peter Hausam, Anita Dittmar; vorne kniend Ralf-Jürgen Werner, Holger Vaupel, Miro Kneipp, Carina Jäger. Foto: privat

Fritzlar. 6700 Kilometer hätte man zu bewältigen, würde man mit dem Auto von Fritzlar bis ins afghanische Masar-i-Sharif fahren. So weit entfernt sind die Soldaten der Einsatzunterstützungsgruppe Tiger aus Fritzlar von ihren Familien und ihrer Heimat. Eine schwierige und kräftezehrende Zeit für alle Beteiligten.

Um den Soldaten zu zeigen, dass daheim an sie gedacht wird, hat sich der Fritzlarer SPD-Ortsverein entschlossen, ein Stück Heimat in die Ferne zu schicken. Die Nachbildung eines Fritzlarer Ortsschildes soll nicht nur an die Heimat erinnern, sondern auch dabei helfen, den schwierigen Einsatz in der Fremde zu bewältigen.

Hoffen auf baldige Rückkehr

In Gedanken sei man bei den Einsatzkräften und bei den Angehörigen daheim, heißt es von Seiten des SPD-Ortsvereins. Man hoffe, dass die Soldatinnen und Soldaten möglichst bald wieder gesund und wohlbehalten zurück bei ihren Familien in Fritzlar sind, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. (mhs)

Quelle: HNA

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