Sturm auf die Bundeswehr: Kaserne war fest in Narrenhand

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Verteidigte erfolglos: Oliver Heine als Wikinger.

Fritzlar. Dicht an dicht standen die Soldaten am Donnerstag an den vier Sperren in der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne. Doch die närrische Übermacht von Eddernarren, Närrischer 11, Stadtnarren Blau-Weiß und Carneval Club Haddamar war zu groß.

Mit musikalischer Unterstützung durch den Fritzlarer Spielmanns- und

Fanfarenzug wurden die Sperren überlaufen, allerdings nicht ganz ohne Probleme. Gleich bei der ersten Barrikade mussten die vier Präsidenten singen.

Bilder vom Sturm der Fritzlarer Narren auf die Kaserne

Fritzlarer Narren stürmten die Bundeswehr-Kaserne

Eine Jury aus dem stellvertretenden Regimentskommandeur Dieter Heer, Vorzimmerdame Ruth Petzold und Regimentskommandeur Ulrich Ott bewertete die Gesangsversuche und ließ schließlich Gnade vor Recht ergehen.

Impfstoff in allen Farben gab es an der nächsten Barrikade vom Sanitätspersonal. Nach der Schluckimpfung ging es durch eine Konfettidusche, ehe zuletzt der Sitz

von Neu-General Alfons Mais gestürmt wurde. Der beugte sich der Übermacht und kapitulierte. Im Zentrum der Macht übergab er die Kasernenschlüssel an die versammelten Tollitäten der vier Fritzlarer Karnevalsvereine. (zzp)

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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