Wollrode: Sturm riss erste Bäume um - Straße musste gesperrt werden

Guxhagen. Schon am Nachmittag, bevor der Sturm in den Abendstunden seinen Höhepunkt erreicht haben sollte, waren am Dienstag zwischen Guxhagen-Wollrode und Söhrewald-Wattenbach die ersten zwei Bäume umgefallen. Daher wurde die Landesstraße von Polizei und Straßenmeisterei gesperrt.

Gesperrt wurde auch die Straße, die nach Eschenstruth führt.

Die ersten Nadelbäume kippte der Sturm im Waldstück zwischen dem Ortsausgang Wollrode und der Kreuzung Am Brand oberhalb des Stellbergsees, erklärte der Leiter der Straßenmeisterei Melsungen, Klaus-Bernd Eilhauer. Mitarbeiter der Straßenmeisterei und des Forstamtes werden die Bäume entfernen, sobald der Sturm abgezogen ist und keine Gefahr mehr droht – weder für die Bäume noch für die Arbeiter.

Auf dem Plateau Am Brand, bekannt durch den dortigen Wanderparkplatz, hat das Melsunger Forstamt schon vor einiger Zeit die Bäume entfernen lassen. Problemfläche Die Fläche gilt als besonders problematisch, weil der tonhaltige und staunasse Boden es den dort wachsenen Fichten nicht erlaubt, tiefe Wurzeln zu bilden. Zum anderen pfeift dort besonders stark der Wind, ebenso wie am Himmelsberg zwischen Günsterode und Hessisch Lichtenau, erklärt Klaus Lehmann vom Forstamt Melsungen. Auch dort kommt es immer wieder zu Windbrüchen.

Die Stürme der vergangenen zwei Jahre haben den Fichten oberhalb des Stellbergsees arg zugesetzt und immer wieder Bäume entwurzelt. Leichtes Spiel Und wo bereits Lücken sind, hat der Sturm noch leichteres Spiel mit den Übriggebliebenen. Mittlerweile sei die mehrere Hektar große Fläche mit Laubbäumen bepflanzt worden, erklärte Klaus Lehmann.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Landkreise Fulda und Waldeck-Frankenberg Unwetterwarnungen herausgegeben (gör)

Quelle: HNA

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