Im Berufswahlbüro in der Ursulinenschule soll Schülern geholfen werden

Suche leicht gemacht

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Schneller zum Ausbildungsplatz: Schulleiterin Jutta Ramisch und Karl-Otto Winter (Regionalausschuss) sowie Schulsprecherin Anni Völkerding und ihr Stellvertreter Vitonofrio Altimare.

Fritzlar/Homberg. Gute Auszubildende zu finden, ist für Betriebe oft schwierig. Berufswahlbüros sollen dagegen helfen, die jetzt von der Industrie- und Handelskammer, den Landkreisen, der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit eingerichtet werden.

Im Schwalm-Eder-Kreis bekommen die Ursulinenschule in Fritzlar und die Erich-Kästner-Schule in Homberg ein solches Büro. In den nordhessischen Landkreisen werden je zwei Schulen mit der neuen Einrichtung unterstützt. Nach drei Jahren können dann unter Umständen andere Schulen ausgewählt werden, erläuterte Andreas Fischer, Leiter des IHK-Servicezentrums im Schwalm-Eder Kreis das neue Konzept.

Regelmäßige Termine

In den Berufswahlbüros soll die Ausbildungssuche möglichst leicht gemacht werden. Regelmäßig bietet die Agentur für Arbeit dort Beratungsgespräche für Eltern und Schülern an, außerdem werden Praktika vermittelt. Junge Auszubildende und ihre Chefs stellen ihre Berufe vor. Das größte Interesse haben Mädchen am Beruf Einzelhandelskauffrau, Jungen am Kfz-Mechatroniker, verrät die Statistik. Jutta Ramisch, Leiterin der Ursulinenschule, bezeichnet das Berufswahlbüro als Chance, von der sowohl Schüler als auch Ausbildungsbetriebe profitieren könnten. Die Schulen stellen die Räume für die Berufswahlbüros bereit. „Ein Büro kostet rund 15 000 Euro“, erklärt Georg Tiehl, der bei der IHK für das Projekt zuständig ist. Insgesamt zahle die IHK Kassel 500 000 Euro für alle geförderten Landkreise, 50 000 Euro kämen vom Schwalm-Eder-Kreis.

Das sei auch ein Signal dafür, dass die Suche nach Ausbildungsstellen verbessert werde, sagte Karl-Otto Winter vom Regionalausschuss Schwalm-Eder.

Von Daniel Göbel

Quelle: HNA

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