Süße Früchtchen vom Feld

Erdbeerplantagen in der Region locken zum Pflücken

Hier ist Naschen erlaubt: Auch Max-Eric (fünf Jahre alt), Sandra und Jonas (sechs Jahre) Schober aus Morschen pflücken die Erdbeeren auf dem Feld. Fotos: Grenzenbach

Körle/Morschen. Ob pur, leicht gezuckert, im Obstsalat vermischt, als Marmelade verarbeitet, in Bowle schwimmend, auf Kuchen ausgelegt - die Erdbeere bietet viele Varianten an, sie zu genießen. Viele Erdbeerliebhaber pflücken die Früchte auch vom Feld, Landwirte in der Region bieten dazu Plantagen an.

Max-Eric, Sandra und Jonas Schober aus Morschen zum Beispiel freuen sich über dieses Angebot. „Das Pflücken macht einfach Spaß und die Kinder essen gerne Erdbeeren. Am liebsten gezuckert“, sagt Sandra Schober. Einen kleinen Eimer hat die Familie schon für heute auf dem Feld von Landwirt Wolfgang Stahl aus Morschen gepflückt. „Wir machen auch Kuchen und Erdbeermarmelade“, ergänzt Sandra Schober.

Hier und da wird auch mal eine Beere genascht, aber ein wenig Naschen ist erlaubt, erklärt Wolfgang Stahl. Viel schlimmer sei es, wenn Erdbeeren über Nacht vom Feld dreist geklaut werden. Auch Stefan Friedrich, der ebenfalls Erdbeeren zum Selbstpflücken anbietet - unter anderem in Körle - berichtet vom heimlichen Erdbeerklau, der sich aber auf seinen Feldern in Grenzen halte.

Mit Eimern, Sieben und auch kleinen Holzkisten kommen die Beerenfans zu Bauer Stahl. Nicht aus finanziellen Gründen pflücken die Kunden selbst. Viel mehr locken das Aroma der süßen Beeren und das gute Gewissen, ein Produkt von hier zu bekommen. Stahl und Friedrich stimmen zu, dass der Kunde regionale Produkte bevorzugt.

Von Christina Grenzebach

Quelle: HNA

Kommentare