Das Fritzlarer Kinderhilfswerk Global Care hatte zum Neujahrsempfang eingeladen

Der tägliche Kampf gegen Aids

Empfang bei Global Care: Walter Berle, Claus Reich, Dr. Edgar Franke, Frank Wiegand und Jörg Bubenhagen (von links) waren beeindruckt von der Arbeit des Hilfswerkes. Foto: Eberlein

Fritzlar. Die Geschichte von Linda Mukisa hat viele Menschen in der Region bewegt. Die Mitarbeiterin des Fritzlarer Kinderhilfswerks Global Care in Uganda war bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und danach in Fritzlar operiert worden.

Beim Neujahrsempfang von Global Care berichtete sie nun von ihrer Arbeit in Afrika und zeigte dazu Bilder. Zu jedem Bild und jeder Person könne sie eine lange, meist traurige Geschichte erzählen, berichtete Mukisa den Gästen.

Zudem waren die Kunstwerke der ugandischen Malerin Stella Atal ausgestellt, die mit ihren landestypischen Motiven für einen farbenfrohen Hintergrund sorgte.

Seit 1976 ist das Hilfswerk in 16 Ländern der Welt auf vier Kontinenten vertreten. Global Care leistet Hilfe durch Kinder-Patenschaften und zahlreiche Projekte. Auch bei Katastrophen ist es im Einsatz. Notleidende Kinder werden durch die Patenschaften mit Nahrung, Kleidung, medizinischer Hilfe und Bildung versorgt und bekommen dadurch die Chance für ein Leben auf eigenen Füßen. Durch Selbsthilfeprojekte soll den Menschen die Möglichkeit der Selbstversorgung gegeben werden. Es entstehen unter anderem Brunnen, die für eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser sorgen und landwirtschaftliche Programme gegen den Hunger.

Auch medizinische Hilfe spielt eine zentrale Rolle, vor allem beim täglichen Kampf gegen HIV und Aids. Mukisa betreut 400 Aids-Büros in Afrika und berichtete über kleine und große Erfolge. Besonders erkrankte Frauen würden in Afrika wie Aussätzige behandelt, aus den Familien ausgestoßen und ihrem Schicksal überlassen. Diese Frauen finden bei Global Care Hilfe. (zen) • Informationen: über Patenschaften und Global Care: Tel. 0 56 22/61 60 www.kinderhilfswerk.de

Quelle: HNA

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