Vorschläge der Bürgermeisterkandidatin Margitta Braun zum Umbau des Bahnhofs

Tageslicht statt Tunnelblick

Vision: Nach Vorstellung von Bürgermeisterkandidatin Margitta Braun könnte so die Überführung am Bahnhof Treysa aussehen. Skizze: Biskamp

Schwalmstadt. In einer Presseerklärung hat Margitta Braun den Bau einer Überführung über den Bahnhof Treysa vom Ullrichsweg aus vorgestellt. Margitta Braun, Fraktionschefin von Bündnis 90/Grüne und Kandidatin für das Bürgermeisteramt Schwalmstadt, entwickelt mit ihrer Idee eine neue Variante zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Treysa, der im November 2014 beginnen soll.

„Die städtischen Gremien beraten in den nächsten Wochen darüber, ob die zu modernisierende Unterführung zusätzlich über Rampen oder Fahrstühle, die Gleise für alle erreichbar macht, geschehen soll. Am 26. April soll die Stadtverordnetenversammlung darüber entscheiden“, erklärte Braun.

Durch die Wieragrundstraße erhalte der Bahnhof an der Nordwestseite eine neue Erschließung. Im Bahnhofsumfeld entstehe das Einkaufszentrum Wieragrund mit einer barrierefreien Fußwegeverbindung zum Bahnhof. Bisher erreiche man den Bahnhof von Südosten nur über die Mainzer Brücke. „Wenn die Wieragrundstraße in Betrieb genommen ist, fahren täglich 14 300 Fahrzeuge, nach Anschluss der A 49 16 600 Fahrzeuge, darüber“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Für den Bau einer Fußgängerbrücke über das gesamte Areal vom Ullrichsweg bis möglicherweise zum Wieragrund gebe es neun Argumente: Tageslicht statt Tunnelblick, Fahrstuhl und Treppe statt schiefer Ebene, kreuzungsfreie Wege für Fußgänger, Verknüpfung von Bahn, Bus und Menschen, Stärkung des ÖPNV, Entlastung der Bahnhofstraße und der Mainzer Brücke durch Park & Ride am Ullrichsweg, städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsvorplatzes, Verknüpfung der Stadtteile und den Anschluss des Europa-Radweges.

Sie verstehe ihre Vision als Denkmodell. Das Gesamtkonzept solle bis zur stufenweisen Realisierung weiter entwickelt werden. (aqu)

Quelle: HNA

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