VR-Bank Hessenland vergibt Stipendium für Weiterqualifizierung

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Stipendiaten der VR Bank: Gerhard Ursprung, Fabian Gies, Kristina Wieber, Marko Rosskopf und Helmut Euler (von links).

Treysa. Die VR Bank Hessenland vergibt drei Mal im Jahr ein Stipendium an talentierte junge Leute, die sich beruflich weiter qualifizieren wollen: Ziel der Bank ist es, Fachkräfte im Geschäftsgebiet zu fördern und zu binden.

Unterstützt werden ein Studium, der Besuch einer Techniker- oder Meisterschule sowie vergleichbare Bildungswege.

Drei von vier aktuellen Stipendiaten stellte die Bank jetzt vor: Fabian Gies aus Stadtallendorf, Marko Rosskopf aus Willingshausen und Kristina Wieber aus Niederklein. Die Vierte im Bunde heißt Doreen Henkel und kommt aus Speckswinkel. „Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, sich für ein Unternehmen in der Region und die Region selbst zu interessieren“, verdeutlichte Helmut Euler vom Vorstand die Idee.

Seit dem Wintersemester 2012 studiert die 23-Jährige technische Zeichnerin Kristina Wieber Maschinenbau an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Marko Rosskopf plante bereits sein Studium, als er von der Fördermöglichkeit erfuhr.

Der 22-jährige Mechatroniker absolviert derzeit ein Studium zum Techniker in Weilburg. Der 26-jährige Fabian Gies ist Industrie- sowie Versicherungsfachmann. Der Stadtallendorfer, der Teil des Hessentagspaares war, erhält für sein Betriebswirtschaftsstudium ein Teilstipendium.

Alle drei sind optimistisch, nach ihrer Ausbildung eine Anstellung in der Region zu finden. „Ich möchte gern in meiner Heimat bleiben, weil ich in vielen Vereinen aktiv bin und auch den Freundeskreis hier habe“, sagt Gies. Auch Rosskopf hält seine Chancen für gut, nach dem Studium beim vorherigen Arbeiter Ferrero wieder übernommen zu werden. Man habe großes Interesse signalisiert. Kristina Wieber würde auch gern in der Region bleiben: „Allein schon wegen der Familie. Ich lebe hier einfach gern.“

Für Bewerber gibt es jährlich drei Stichtage, der nächste ist der 30. April. Im Durchschnitt erhält die Bank etwa 20 Bewerbungen pro Stichtag. Für all jene, die nicht ausgewählt werden, möchte die Bank jedoch auch etwas tun:

„Wir würden gern den Austausch junger Leute fördern“, sagt Gerhard Ursprung, der die Idee für das Stipendium entwickelte. Helmut Euler sagt: „Wie könnten uns einen Unternehmer-Stammtisch vorstellen, um Talente und Vertreter der Betriebe an einen Tisch zu kriegen.“ (zsr)

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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