Tanne des Schwälmer Weihnachstmarktes musste weichen

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An Pracht verloren: Wegen des FFH-Weihnachtssingens wurde der Weihnachtsbaum des Schwälmer Weihnachtsmarktes auf den Kump verbannt.

Ziegenhain. Mit vielen Neuheiten wartet der Schwälmer Weihnachtsmarkt am kommenden Wochenende in Ziegenhain auf. Eine sorgt jedoch bereits im Vorfeld für Irritationen.

Der in der Regel so prachtvolle Weihnachtsbaum wurde in die Ecke verbannt. Die stark verkleinerte Version steht auf dem Kump, dem Brunnen am Gestüt.

Warum? In der Mitte des Paradeplatzes ist er im Weg. Das bestätigt Doris Heinmüller, von Seiten der Stadt ist sie Mitorganisatorin des Weihnachtsmarktes. Nötig sei das wegen einer Aktion von Hitradio FFH.

Bis 5000 Teilnehmer 

Der Radiosender plant am Sonntagnachmittag in der Mitte des Weihnachtsmarktes das FFH-Weihnachtssingen. Erwartet werden zwischen 3000 und 5000 Menschen, erklärt Heinmüller. Mehrere Ortsbegehungen habe es aus diesem Grunde gegeben. Der Platz werde nicht nur für die vielen Menschen benötigt, sondern auch für das Equipment des Radiosenders. Aufgebaut ist eine große Bühne, das Bedienpult und eine Leinwand, auf der die Besucher die Texte der Weihnachtslieder zum Mitsingen auch mitlesen können. Eine ähnliche Aktion hatte es im Vorjahr in Fritzlar gegeben und soll morgen im Kloster Eberbach ebenfalls stattfinden.

Glück gehabt: Im Schwalmstädter Stadtteil Rörshain steht ein prachtvoller großer Baum.

Weil der Weihnachtsbaum auf dem Kump weichen musste, darf er aus Sicherheitsgründen nicht so groß sein, erklärte Heinmüller. „Eine zehn bis zwölf Meter hoher Baum ist dort nicht möglich.“

Immerhin: Seit Montag hat sich der Weihnachtsbaum schon etwas vergrößert. Es steht bereits die zweite Variante auf dem historischen Brunnen. Die Mitarbeiter des Bauhofes hatten versehentlich zunächst einen noch kleineren Baum dort aufgestellt. Diese Tanne war für das Märchenzelt bestimmt gewesen.

Die gute Nachricht: Im kommenden Jahr soll der Weihnachtsbaum wieder Mittelpunkt des Weihnachtsmarktes sein.

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Quelle: HNA

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