300 Senioren trafen sich in Fritzlar: Landrat wies auf Beratungsangebot hin

Tanz und Tipps für Pflege

Genossen den Nachmittag bei einem Tanz: 300 Senioren aus dem Bereich Fritzlar, Gudensberg, Edermünde, Guxhagen und Niedenstein waren in der Fritzlarer Stadthalle zu Gast. Foto: Zirzow

Fritzlar. Die Zahl älterer Menschen nimmt zu, und damit gewinnt auch das Thema Pflege an Bedeutung. Darauf hat Landrat Frank-Martin Neupärtl beim Kreisseniorentag für den Bereich Fritzlar, Gudensberg, Edermünde, Guxhagen und Niedenstein hingewiesen. 300 Senioren, die mindestens 80 Jahre alt sind oder Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit gefeiert haben, waren zu der Veranstaltung in die Fritzlarer Stadthalle eingeladen worden.

Der vom Landkreis 2010 eingerichtete Pflegestützpunkt in Homberg werde immer wichtiger, erklärte Neupärtl. Die Beratung rund um das Thema Pflege sei kostenlos und könne auf Wunsch auch zu Hause erfolgen. Die Senioren hätten sich ein würdevolles, selbstbestimmtes und erfülltes Leben mehr als verdient.

Innere Werte zählen

Bürgermeister Hartmut Spogat führte durch das Programm. Er verglich bei seiner Begrüßung ältere Menschen mit einem Museum. „Es kommt nicht auf die Fassade an, sondern auf die inneren Werte“, sagte Spogat und forderte die Senioren auf, ihre Lebenserfahrung und menschliche Reife an die jüngere Generation weiter zu geben.

Neben musikalischen Darbietungen des Katholischen Bläserchors zeigte Mona Timofejew von der KVG Blau-Weiß Fritzlar bei einem Solo-Tanz ihr Können, und die 78jährige Isolde Wagner aus Fritzlar sorgte mit lustigen Reimen über „Die gute alte Zeit“ und „Die Jungen und die Alten“ für viele Lacher. Als älteste Teilnehmer wurden die Fritzlarer Anna Römer (95) und August Stöckel (93) geehrt.

Für die Versorgung der Senioren mit Kaffee, Kuchen, Wurstbroten und Getränken sorgten Bedienstete der Stadt Fritzlar und der Sozialverwaltung des Kreises sowie die Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß. Den Sanitätsdienst übernahm das DRK Fritzlar. (zrz)

Quelle: HNA

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