Nach dem Rosenmontagszug ließen es die Karnevalisten gemeinsam ausklingen

Tanzen bis zum Schluss

Familientreffen: Das Prinzenpaar Willi I. von der Vogelsberger Mühle und Inge I. von Rhythmus und Orchidee mit der Mutter ihrer Hoheit, Käthe Aringer. Fotos: Nickoll

Ziegenhain. Die kleinen Gardemädchen hingen staunend am Bühnenrand, als ihre großen Vorbilder, die Gardistinnen der Ziegenhainer Prinzegarde, die Bühne gestern Nachmittag zum Beben brachten. Zuvor, fast pünktlich um 15.33 Uhr, hatte sich der Rosenmontagszug mit der Garde an der Spitze vom Rathaus zur Kulturhalle in Bewegung gesetzt.

„Ein halbes Jahr haben wir für die Kampagne trainiert“, sagte Gardistin Lisa Richhardt (21), die zusammen mit ihrer Schwester Lena (17) beim Karnevals-Komitee der Liedertafel in Treysa tanzt. Zum letzten Mal in dieser Session zeigten sie ihr Können.

Neben vielen Bienen, Prinzessinnen, Cowboys und Cowgirls, Mönchen und einem Mammut fanden sich auch als Pokerspieler verkleidete Narren in der Kulturhalle zur abschließenden Party ein, passend zum Motto der Dekoration im Saal. Wo Würfel und Karten von der Decke hingen, hatten sich einige Damen Halsketten aus Karten gebastelt. Das Motto „Casino“ griff auch das diesjährige Kinderprinzenpaar Ayleen Wirtz (12) und Louis Wirtz (11) in seiner Begrüßungsrede auf: Die Erwachsenen spielen im Casino, die Kinder sind da weniger anspruchsvoll, ihnen reicht ein Spielplatz aus. „Ihre Zahl hat sich halbiert, Schwalmstadt verkauft sie Stück für Stück“, sagte Louis. „Doch jetzt ist die Stadt auf einem Kindertripp, die übrigen werden schön aufgehübscht“, sagte Ayleen und der Saal lachte. Auch das Prinzenpaar Willi I. von der Vogelsberger Mühle und Inge I. von Rhythmus und Orchidee waren natürlich mit dabei. „Es war anstrengend, aber schön“, sagte die Prinzessin.

Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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