Hunderte Radfahrer machten bei der Tour de Chattengau mit – Gewitter beendete Fest

Tauglich für jedes Alter

Der Spaß kam beim Radfahren nicht zu kurz: Paul und Anneliese vom KuckAn-Theater waren überall präsent, hier in Holzhausen.

Gudensberg. Luisa Hillebrand hatte bei der Tour de Chattengau am Sonntag viel zu tun: Das Mädchen führte an der Stempelstelle in Edermünde-Holzhausen die Strichliste und zählte nach 75 Minuten schon über 300 Radler.

Bei schönstem Wetter war die Zweirad-Tour durch den nördlichen Kreisteil um 10 Uhr gestartet. Hunderte hatten sich vorgenommen, die 35 Kilometer lange Strecke zwischen Gudensberg, Edermünde und Niedenstein in Angriff zu nehmen.

Unterwegs an den Stempelstellen gab es Unterhaltung und reichlich Verpflegung für die Teilnehmer. Auch die Bürgermeister Werner Lange aus Niedenstein, Karl-Heinz Färber aus Edermünde und Frank Börner aus Gudensberg starteten im Stadtpark, moralisch unterstützt von Vizelandrat Winfried Becker.

Für die Unterhaltung unterwegs zeichneten Paul und Anneliese vom KuckAn-Theater verantwortlich, die mit ihrem alten Moped überall auftauchten und ihre Späße machten.

Für die Sicherheit sorgten die Leute vom Deutschen Roten Kreuz aus Gudensberg. Zwei Kradfahrer und drei Rettungswagen waren auf der Strecke unterwegs. Viele Männer und Frauen der Feuerwehren kümmerten sich um sichere Übergänge an den Straßen.

An der Stempelstelle in Gudensberg waren 30 Minuten nach dem Start bereits über 100 Radler abgefertigt worden. Zur Stärkung wurden vom Personal der Burgapotheke Vitamingetränke angeboten. Auf der Freilichtbühne wurde schon am Morgen die Abschlussveranstaltung vorbereitet, die teilweise dem Gewittersturm zum Opfer fiel.

In Dissen gab es zur Stärkung frischen, duftenden Kaffee von Andrea Löer und Wolfgang Wegener, die DLRG hatte in Holzhausen am Freibad eine fahrbare Gulaschkanone aufgebaut, am Nachmittag gab es frische Waffeln.

In Besse war das Team von Uwes Fahrradladen für die Stempelstelle zuständig. Daneben boten die Landfrauen leckere Kuchen an, aber auch deftige Kost vom Grill stand zur Auswahl.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

Kommentare