VR Bank Hessenland erhielt Wirtschaftsauszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung

Das Team ist stolz wie Oskar

Mit Trophäe: Thomas Fischer, Ralph Kehl (Vorstand), Richard Wagner, Burkhardt Seeger und Vorstand Helmut Euler (von links). Foto: Rose

Treysa. Die VR Bank Hessenland wurde zur besten Bank des Jahres 2012 ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den begehrten Banken-Oskar (siehe Hintergrund). Überzeugt hatte die Bank im Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“, für den Unternehmen aus Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen nominiert waren.

Dabei konnten sich die Banken nicht selbst nominieren, sondern wurden von Unternehmen vorgeschlagen. Bewetet wurden folgende Kriterien: die Gesamtentwicklung, die Beschaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovationen der Bank sowie Service, Kundennähe und Marketing. Begründet wurde die Auszeichnung unter anderem mit dem besonderen Engagement und der Förderung des Mittelstandes in der Region. „Offenbar hat man erkannt, dass wir anders sind als die Banken, die in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen negativ auffallen. Die Anerkennung der bodenständigen Geschäftspolitik und des Engagements der Mitarbeiter ist für uns ein Güteprädikat ersten Ranges“, sagte Ralph Kehl vom Vorstand. Dass die Kundenzufriedenheit im Vordergrund stehe, habe eine Befragung bestätigt: „27 Prozent der Kunden sagen, dass die Beratung die Erwartungen mehr als erfüllt hat, 71 Prozent beurteilen die Erwartungen als voll erfüllt“, verdeutlichte Vorstand Helmut Euler. Wichtig sei auch die Weiterbildung der Mitarbeiter: Fast 300 000 Euro seien 2011 investiert worden.

Besonders erfreulich habe sich das Kreditgeschäft entwickelt. Zum jetzigen Zeitpunkt habe die Bank Kreditzusagen von 100 Millionen Euro, „ein Rekordwert“. Im Vorjahr seien 75 Millionen Euro bewilligt worden. Als zukunftsweisend beschrieb Kehl die Entstehung von Energiegenossenschaften, die die Bank mit initiiert habe. Bereits neun Gemeinden hätten sich dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen – mit einem Investitionsvolumen von fast 20 Millionen Euro. Für die Jury sei der hervorragende Gesamteindruck der Bank maßgebend gewese, insbesondere die Förderung in der Region sowie die positive Wirkung bei Unternehmen und Menschen. „Der Vorstand hat allen Grund, auf das starke Mitarbeiterteam stolz wie Oskar zu sein“, sagte Euler. (zsr)

Quelle: HNA

Kommentare