Mitglieder der Naumburger Jugendwehren trainieren für die Leistungsspange

Mit Teamgeist punkten

Schlauch marsch: Marvin Degenhardt, Valentin Wildm Luis Gonsior, Niklas Rögrig, Stephan Sauer, Felic Schiemann und Marvin Witte (von links) als Team Jugendfeuerwehr Naumburg trainieren unter Anleitung von Winfried Kramer für die Leistungsspange. Das Team vervollständigen Stefan Berghausen und Karolin Knatz. Foto:  Michl

Elbenberg. Übung macht den Meister. Dieses Sprichwort nehmen sich derzeit auf dem Naumburger Sportplatz neun Mitglieder aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Naumburg zu Herzen.

Unter Anleitung von Stadtjugendfeuerwehrwart Winfried Kramer bereiten sich Karolin Knatz, Marvin Degenhardt, Valentin Wild, Luis Gonsior, Niklas Röhrig (alle Elbenberg), Stephan Sauer, Felix Schiemann (beide Heimarshausen) sowie Marvin Witte und Stefan Berghausen (beide Altendorf) in mehreren Trainingseinheiten auf die Abnahme der Leistungsspange vor.

Der Ernst der Stunde schlägt für die Neun am Sonntag, 18. September, im Baunataler Parkstadion, wo die Abnahme der Leistungsspange für die Jugendwehren des Landkreises Kassel stattfindet. Der Feuerwehrverband Wolfhager Land wird dort neben den Naumburgern noch durch die Mannschaft Zierenberg/Habichtswald vertreten sein

Die Leistungsspange als anerkannter staatlicher Orden ist bundesweit die höchste Auszeichnung für Mädchen und Jungen in Jugendfeuerwehren, die mit einer Mindestzugehörigkeit von einem Jahr zwischen 15 und 18 Jahre alt sein müssen. Bei der Leistungsspange wird nicht der Einzelne bewertet, sondern die Leistung und das Können im Team. Winfried Kramer: „Eine Erfolg versprechende Gemeinschaftsleistung in der Gruppe ist da gefragt, der Stärkere hilft dabei dem Schwächeren.“

Neunköpfige Teams

Die zu lösenden Aufgaben im Wettstreit gegen die Stoppuhr sind für alle teilnehmenden neunköpfigen Jugendwehr-Teams gleich: Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung, Kugelstoßen, wo zusammen 55 Meter erreicht werden müssen, ein Staffellauf über 1500 Meter, Vortrag eines Löschangriffs mit zwei Strahlrohren sowie ein ebenfalls gemeinschaftlich mündlich zu beantwortender Fragenkatalog. Und der beinhaltet nicht nur feuerwehrtechnische Fragen (Organisation, Ausrüstung, Geräte, Löschmittel, Löschverfahren, Unfallverhütung), sondern auch Fragen zur aktuellen Gesellschafts- und Jugendpolitik.

Weitere Bewertungskriterien sind zudem die persönliche Haltung und das geschlossene Auftreten der Gruppe, die Darstellung als Einheit. (zih)

Quelle: HNA

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