Spaßolympiade in Beuern: Teamgeist an der Tonne

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Team Wilde Horde: Hendrik Fabri krümmte den Rücken fürs Ausfüllen eines Anmeldebogens, dahinter von links Maximilian Reyer, Thorsten Führ, Svenja Friedrich und Simon Bonkowski.

Beuern. Bei einer Dorfolympiade in Beuern ging es in verschiedenen Disziplinen um Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Teamarbeit.

Sechs Gruppen mit je fünf Teilnehmern nahmen an der ersten Veranstaltung dieser Art teil. Organisiert wurde sie von der Dorfgemeinschaft „Hand in Hand“.

Die Dorfolympiade ersetze das traditionelle Bobbycar-Rennen, bei dem im vergangenen Jahr weniger mitgemacht hätten, erklärte Christine Stanke vom Dorfgemeinschaftsverein. „Da war die Luft raus, wir wollten etwas Neues machen“, erklärte sie.

Sackhüpfen und Ballwurf

Zur Unterscheidung der Mannschaften gab es farbige Piratentücher und selbst gewählte Gruppennamen. Zu den Disziplinen zählte neben dem Leiterrennen auch Sackhüpfen, Ballwurf, Mülltonnenrennen, Ringe werfen, Ball suchen, ein Wort- und ein Erbsenspiel.

Es ging in erster Linie um Spiel und Spaß, aber auch um Geschicklichkeit und sportlichen Teamgeist, denn für manche Aufgaben waren die Kinder klar im Vorteil gegenüber den Erwachsenen in den gemischten Mannschaften. Zum Beispiel musste beim Mülltonnenrennen einer aus der Mannschaft in der blauen Papiertonne sitzen, während ein Zweiter die Tonne im Wettkampf zog. Also wählten die Mannschaften den leichtesten und kleinsten Mannschaftskollegen für den Platz in der Tonne aus und einen starken, um die Tonne zu ziehen. Mit großem Eifer und viel Spaß kämpften Kinder und Erwachsene, auch Bürgermeister Volker Steinmetz, um die Punkte, die später den Sieg entschieden.

30 Aktive

„Wir haben einen hohen Kinderanteil im Dorf, da sind wir auch ein bisschen in Zugzwang“, sagte Ralf Krug vom Dorfgemeinschaftsverein, der anlässlich der 800-Jahr-Feier vor drei Jahren gegründet wurde und inzwischen 30 aktive Mitglieder zählt. Der Verein biete neben der Dorfolympiade auch viele andere Aktivitäten für Kinder an. Ziel des Vereins sei es, das Dorf weiter mit Leben zu erfüllen, meinte Krug. Damit Alt und Jung zusammenhalten, fügte Tatjana Steinmetz vom Verein hinzu.

Unter diesem Motto stand auch die Olympiade, die von den Zuschauern beim Kaffeetrinken auf der Wiese neben den Wettkampfbahnen verfolgt wurde. „Ich find’s toll“, sagte Traudel Friedrich, die eigens aus Spangenberg angereist war, um ihren Enkeln bei der Olympiade zuschauen zu können.

Im Anschluss an die Spiele fand am Abend das traditionelle Weinfest in der Bretheuerschen Scheune statt.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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